Tempelhof-Schöneberg

Europäischer Protesttag: Inklusion als Menschenrecht

Am 5. Mai wird bundesweit der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung begangen, eine Tradition, die bereits seit mehr als drei Jahrzehnten besteht. Dieser Tag dient dazu, auf die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und für mehr Inklusion in der Gesellschaft zu kämpfen.

Die Vorsitzende des Beirats von und für Menschen mit Behinderung, Katja Daus, betont die Bedeutung von Inklusion als Menschenrecht, wie es auch in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert ist. Der Beirat setzt sich aktiv für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein und möchte allen, die sich der Inklusion verweigern, deutlich entgegentreten.

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat auch in lokalen Gemeinschaften eine große Bedeutung. In vielen Städten und Regionen werden an diesem Tag Aktionen und Veranstaltungen organisiert, um auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und für mehr Barrierefreiheit und Teilhabe zu sensibilisieren.

In Deutschland gibt es zahlreiche Organisationen und Initiativen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzen. Der Europäische Protesttag ist eine Gelegenheit für diese Gruppen, ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen und auf Missstände hinzuweisen.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zum Thema Behinderung in Deutschland aufgeführt:

| Faktor | Statistik |
|------------------------|------------------------------------------------|
| Anzahl der Menschen mit Behinderung in Deutschland | ca. 10,7 Millionen |
| Anteil der Menschen mit Behinderung an der Gesamtbevölkerung | etwa 13% |
| Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung | doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderung |
| Anteil barrierefreier öffentlicher Gebäude in Deutschland | unter 10% |

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist daher eine wichtige Gelegenheit, um auf bestehende Barrieren und Benachteiligungen hinzuweisen und gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft einzutreten.

Siehe auch  Spannende Krimi-Lesung mit Alexander Oetker in der Stadtbibliothek Spandau


Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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