Steglitz-Zehlendorf

Vergessene Malerinnen: Sonderausstellung im Heimatmuseum Zehlendorf

Am Sonntag, den 7. April 2024, öffnet das Heimatmuseum Zehlendorf eine Sonderausstellung mit dem Titel „Die Fräuleins an der Staffelei – Drei fast vergessene Zehlendorfer Malerinnen“. Diese Ausstellung präsentiert Gemälde von Doramaria Purschian, Maria Henseler und Hilde Althaus, drei Malerinnen, die Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurden und Anfang des 20. Jahrhunderts eine Ausbildung zur Kunstmalerin erhielten.

Besonders bemerkenswert ist, dass diese Frauen zur damaligen Zeit eine Ausbildung in der Bildenden Kunst absolvieren konnten, obwohl es äußerst umstritten war. Erst im Jahr 1919 wurde die staatliche Berliner Kunstakademie geöffnet und begann, Frauen als Studentinnen aufzunehmen.

Die Ausstellung ist zu den bekannten Öffnungszeiten des Heimatmuseums zugänglich, und zwar am Mittwoch und Sonntag von 11 bis 15 Uhr sowie am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr. Das Ende der Ausstellung ist für den 8. September 2024 geplant. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Spenden gebeten.

Zusätzlich informiert die Titelgeschichte des aktuellen Zehlendorfer Heimatbriefs, Ausgabe April 2024, über das Leben und Werk der Malerinnen. Der Heimatbrief ist gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro im Heimatmuseum erhältlich und behandelt auch weitere Themen wie die Geschichte des Landhauses Benecke in der Wilskistraße, den gescheiterten Plan einer Kurtaxe für den Schlachtensee, das 150-jährige Jubiläum des Bahnhofs Schlachtensee und die Gründung des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in der Schönower Straße.

Das Zehlendorfer Heimatmuseum befindet sich in der Clayallee 355, 14169 Berlin, im Historischen Winkel. Weitere Informationen über das Museum und den Heimatverein sind auf der Webseite www.heimatmuseum-zehlendorf.de verfügbar.

Für weitere Fragen zu dieser Pressemitteilung können Interessierte sich an info@heimatmuseum-zehlendorf.de wenden.



Quelle: www.berlin.de

Siehe auch  Feierliche Verleihung des Neuköllner Kunstpreises am 16. Februar 2024

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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