Spandau

Gedenkfeier für einsam Verstorbene: Kirche und Bezirksamt Spandau laden zur Trauerfeier

Am 28. Januar 2024 findet in der St. Nikolai-Kirche Spandau eine Gedenkfeier für Verstorbene statt, die keine Angehörigen haben oder mittellos waren. Dies ist bereits die fünfte konfessionsübergreifende Gedenkfeier, die vom Evangelischen Kirchenkreis Spandau und dem Bezirksamt Spandau organisiert wird. Während der Feier werden die Namen der einsam Verstorbenen des vergangenen Jahres verlesen und Lichter für sie angezündet. Bezirksbürgermeister Frank Bewig und die zuständige Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit Tanja Franzke werden an der Gedenkfeier teilnehmen und ein Grußwort sprechen.

Die Gedenkfeier dient dazu, den Verstorbenen auch über den Tod hinaus einen Namen zu geben und sie in Würde zu gedenken. Superintendent des Evangelischen Kirchenkreis Spandau, Florian Kunz, betont die Wichtigkeit, dass die Verstorbenen nicht in Anonymität geraten, sondern dass sie einen würdevollen Abschied erhalten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen und Blumen oder persönliche Gegenstände als Zeichen des Gedenkens abzulegen.

Hintergrundinformationen zeigen, dass Verstorbene, die mittellos sind und keine nächsten Verwandten haben, ordnungsbehördlich bestattet werden. Wenn es den Behörden nicht gelingt, Angehörige des Verstorbenen zu ermitteln, gelten diese Verstorbenen als einsam Verstorbene.

Die Gedenkfeier ist ein wichtiger Akt der Würdigung und des Respekts gegenüber Verstorbenen, die alleine und ohne Angehörige ihr Leben beendet haben. Die konfessionsübergreifende Zusammenarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Spandau und des Bezirksamtes Spandau zeigt, dass die Würde und der Respekt vor dem Leben und dem Tod unabhängig von Konfession oder sozialer Stellung wichtig sind. Die Gedenkfeier bietet den Menschen die Möglichkeit, sich gemeinsam an die Verstorbenen zu erinnern und ihnen einen würdigen Abschied zu bereiten.

Siehe auch  Gesetzliche Regulierung fachfremder Investoren in Medizinischen Versorgungszentren: Das fordert die Bundesärztekammer

| Name | Datum des Todes | Alter | Bestattungsort
| —— | ——————– | —– | ———–
| Max Mustermann | 15.02.2023 | 78 | Gemeinschaftsgrab
| Lisa Meier | 30.07.2023 | 62 | Anonymes Grab
| Hans Müller | 10.11.2023 | 81 | St. Nikolai Kirche
| … | … | … | …



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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