Am Sonntagabend, dem 1. Dezember 2024, zeigte die ARD eine packende Folge von „Tatort“ mit dem Titel „Schweigen“, in der sich Kommissar Thorsten Falke, gespielt von Wotan Wilke Möhring, einem brisanten Thema widmete: dem Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche. Nach dem Tod seiner Kollegin Grosz suchte Falke eigentlich innere Ruhe in einem Kloster, doch der Mord an einem Pfarrer konfrontiert ihn direkt mit den dunklen Abgründen hinter den Klostermauern, wie Berlin Live berichtete.
Die Zuschauer waren sichtlich bewegt von der emotionalen Tiefe des „Tatorts“, viele bezeichneten die Folge als „schwer erträglich“ und „nahe an der Wirklichkeit“. Kommentare wie „Mir ist schlecht und ich kann nicht begreifen, dass so etwas immer noch mitten in der Gesellschaft passiert“ zeigen die Betroffenheit der Zuschauer. Besonders gelobt wurde die Leistung von Möhring, der das schwere Thema einfühlsam umsetzte und der Zuschauer für seine Darbietung auch auf sozialen Medien Lob erhielt, wie Das Erste festhielt.
Ein Blick hinter die Kulissen
In der Rolle des Kommissars Thorsten Falke, der 2013 seine Karriere im „Tatort“ begann, bringt Möhring seinen Charakter mit einer Mischung aus Impulsivität und Loyalität zum Leben. Falke, aufgewachsen in Hamburg, betrachtet seinen Job als persönlichen Kampf gegen das Verbrechen und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, obwohl er oft auch stur und unversöhnlich ist. Sein Privatleben ist kompliziert, da er einen 14-jährigen Sohn hat, der jedoch nicht weiß, dass Falke sein Vater ist. Die Veränderungen in seinem Team, besonders der Wechsel von Kollegen, stellen ihn vor neue Herausforderungen, was die Emotionen der Zuschauenden noch verstärkt.