Sturmkatastrophe in Reinickendorf: Bürgermeisterin besucht Heiligensee

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Am 2. Juli 2025 besuchten Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner und Stadträtin Schrod-Thiel sturmgeschädigte Stadtteile in Reinickendorf.

Am 2. Juli 2025 besuchten Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner und Stadträtin Schrod-Thiel sturmgeschädigte Stadtteile in Reinickendorf.
Am 2. Juli 2025 besuchten Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner und Stadträtin Schrod-Thiel sturmgeschädigte Stadtteile in Reinickendorf.

Sturmkatastrophe in Reinickendorf: Bürgermeisterin besucht Heiligensee

Am 2. Juli 2025 besuchten die Bezirksbürgermeisterin von Reinickendorf, Emine Demirbüken-Wegner, sowie die Bezirksstadträtin Julia Schrod-Thiel und Sascha Braun, der Amtsleiter des Straßen- und Grünflächenamtes, die Stadtteile Heiligensee und Konradshöhe. Dieser Besuch stand im Zeichen der schweren Sturmschäden, die die Region in der vergangenen Woche heimgesucht hatten.

Unmittelbar nach dem Sturm suchten die Politiker gezielt das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, um deren persönliche Erfahrungen und Erlebnisse vom Donnerstagabend der Vorwoche zu erfragen. Demirbüken-Wegner zeigte sich betroffen von den erheblichen Sturmschäden, betonte jedoch, dass erfreulicherweise keine schweren Personenschäden zu verzeichnen sind.

Schäden im Bezirk

Die Sichtbarkeit der Schäden ist erschreckend: meterhohe Bäume und abgebrochene Baumstämme haben zahlreiche Straßen und Häuser beschädigt. Die Bezirksbürgermeisterin rief die Bevölkerung zur äußersten Vorsicht auf, insbesondere in der aktuellen Wetterlage, die mit starkem Temperaturabfall, Wind und Regen einhergeht. Diese Warnungen sind besonders wichtig, da weitere Sturm- und Unwetterwarnungen in ganz Deutschland weiterhin aktuell sind, wie die Unwetterzentrale berichtet.

Diese Sturmwarnungen sind in unterschiedliche Stufen eingeteilt, die von Vorwarnungen bis hin zu Akutwarnungen reichen und somit die Intensität der erwarteten Wetterereignisse abbilden. Die Prognosen sind für verschiedene Sektoren, wie das Baugewerbe oder die Landwirtschaft, von entscheidender Bedeutung.

Politisches Engagement

Emine Demirbüken-Wegner wurde am 7. September 1961 in Kilis, Türkei, geboren und kam 1969 nach Deutschland. Sie ist eine bemerkenswerte Politikerin der CDU, die seit April 2023 als Bezirksbürgermeisterin von Reinickendorf tätig ist. Ihre politische Karriere umfasst zahlreiche Positionen, darunter die Rolle als Staatssekretärin für Gesundheit sowie Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus.

Sie setzt sich stark für Integrationspolitik ein und hat als erste Frau mit türkischem Migrationshintergrund wichtige Ämter bekleidet, wobei sie sich oft gegen integrationsfeindliche Maßnahmen ausgesprochen hat. Ihr Engagement und ihre Erfahrungen prägen ihre Sicht auf die politischen Themen der Berliner Stadtgesellschaft.

Angesichts der aktuellen Naturereignisse und ihrer Auswirkungen auf das Leben der Bürger zeigt sich erneut, wie wichtig solche politischen Ämter und das Engagement von Politikern wie Emine Demirbüken-Wegner in Krisensituationen sind.