Neukölln

Gewalt gegen Frauen in Neukölln: Aktionen zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt SEO-optimiert, alles einbauen ist nicht möglich.

Gemäß einem Bericht von www.berlin.de, wurden im Jahr 2022 17.263 Menschen in Berlin Opfer von häuslicher Gewalt, wobei 1.700 Fälle allein in Neukölln verzeichnet wurden. Dies markiert eine Steigerung um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus wurden 96 Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts getötet. Angesichts dieser besorgniserregenden Zahlen, die sämtliche gesellschaftliche Milieus betreffen, unabhängig von Bildungsstand oder sozialer Situation, rückt der kommende Sonnabend, 25. November 2023, in den Fokus.

An diesem Tag, der zugleich der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist, werden auf Initiative des Bezirksamtes Neukölln unter dem Motto „Neukölln gegen Gewalt an Frauen“ verschiedene öffentliche Aktionen stattfinden. Am Freitag, 24. November 2023, werden Neuköllner Antigewaltprojekte von 15 bis 17 Uhr auf dem Rathausvorplatz Informationen zum Thema Gewalt an Frauen und zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten bereitstellen. Gleichzeitig wird mit dem Aufstellen von 96 Kerzen der Frauen gedacht, die 2022 Opfer eines Femizids wurden. Zusätzlich wird um 15:30 Uhr die berlinweite Fahne gegen Gewalt an Frauen* durch Bezirksbürgermeister Martin Hikel und das Bezirksamtskollegium gehisst.

Darüber hinaus wird es am Montag, 27. November 2023, eine kostenlose Filmvorführung des Dokumentarfilms „ZUFLUCHT NEHMEN“ im Cineplex-Kino in den Neukölln Arcaden geben, gefolgt von einer Gesprächsrunde mit der Regisseurin Selina Höfner und Antigewaltprojekten. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation verschiedener Organisationen und soll ein weiteres Bewusstsein für das Thema schaffen.

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein wichtiger Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Die Hintergrundgeschichte der Schwestern Mirabal, die sich gegen die Diktatur in der Dominikanischen Republik zur Wehr setzten und am 25. November 1960 getötet wurden, unterstreicht die Bedeutung dieses Tages. Seit 1981 wird an diesem Tag weltweit auf Gewalt gegen Frauen und Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht.

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Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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