Mitte

Neuer Diskursraum in Mitte: galerie weisser elefant wird zu Kunst Raum Mitte

Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, gab kürzlich bekannt, dass die galerie weisser elefant nun unter dem Namen Kunst Raum Mitte firmiert. Die Galerie wurde 1987 in Ost-Berlin gegründet und galt lange Zeit als ein Ort für subversive Kunst, die den herkömmlichen Kunstbegriff in Frage stellte. Mit der Umbenennung strebt die Galerie nun danach, sich als Ort des Dialogs zu positionieren, der sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Diskurse mit dem Publikum führen möchte.

Um diesen neuen Kurs zu unterstützen, wurden die Kuratorinnen Natalie Keppler und Agnieszka Roguski als neues künstlerisches Leitungsteam gewonnen. Ihr Konzept soll die Umbrüche und Kontinuitäten reflektieren, die das Haus und seine Geschichte geprägt haben. Ihr Ziel ist es, die politischen und sozialen Transformationen erfahrbar zu machen, die den Ort geformt haben und ihn als gemeinschaftlichen Raum zu etablieren.

Agnieszka Roguski ist eine renommierte Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin, die in Berlin lebt und arbeitet. Sie beschäftigt sich mit transdisziplinären Methoden zu Performance, visuellen Kulturen und queer-feministischen Perspektiven. Natalie Keppler hingegen ist Kuratorin und Programmdramaturgin in Berlin und hat ein besonderes Interesse an künstlerischen Strategien der Wiederholung und Erinnerung in der bildenden und darstellenden Kunst.

Diese Neuausrichtung der Galerie Kunst Raum Mitte verspricht also eine spannende Mischung aus Geschichte, Gegenwart und Zukunft, die sowohl Kunstliebhaber als auch kritische Denker ansprechen wird.

In der folgenden Tabelle sind einige Details zu den neuen Leiterinnen und ihren Hintergründen aufgeführt:

| Name | Agnieszka Roguski | Natalie Keppler |
|-----------------|------------------------------------------------------|-------------------------------------------------------|
| Beruf | Kunst- und Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin, Autor | Kuratorin, Programmdramaturgin |
| Schwerpunkte | Performance, visuelle und digitale Kulturen | Wiederholung und Erinnerung in bildender Kunst |
| Erfahrung | Leiterin der Arthur Boskamp-Stiftung (2021-2023) | Leiterin von "Mapping the Archive" beim DAAD (derzeit) |

Mit diesem neuen Team und ihrem innovativen Ansatz verspricht Kunst Raum Mitte, ein bedeutender und inspirierender Ort für Kunst und Diskurs in Berlin zu werden.

Siehe auch  Vortrag und Dialog mit der Polizei: Internationale Wochen gegen Rassismus


Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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