Mitte

Mitte Museum: Jugendliche erleben Nationalsozialismus interaktiv

Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert über ein besonderes Angebot des Mitte Museums, das vom 19. bis zum 22. April stattfinden wird. Jugendliche haben dabei die Möglichkeit, an einem Theaterbesuch und Workshop teilzunehmen, der sie an die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus heranführt. Dabei wird nicht nur die Geschichte des NS-Terrors beleuchtet, sondern auch der Umgang mit Erinnerungskultur und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen thematisiert. Das Projekt, durchgeführt von den Puppenspielerin Susi Claus und der Bildhauerin Stefka Ammon, bietet eine einzigartige Möglichkeit, schwierige Themen auf spielerische und zugängliche Weise zu erforschen.

Die Inszenierung mit dem Titel „33, 34, 35… Wenn alles auseinanderfällt“ basiert auf historischen Ereignissen im Bezirk Mitte, wie dem Weddinger Blutmai 1929 und der Deportation von Jüdinnen und Juden zwischen 1942 und 1944 vom Güterbahnhof Moabit. In den Workshops haben die Teilnehmer die Gelegenheit, praktische Erfahrungen im Figurentheater bzw. szenischem Spiel und in der Archivarbeit/Journalismus zu sammeln. Sie werden dazu ermutigt, eigene Recherchen durchzuführen und biographische Texte auf die Arbeit mit Puppen zu übertragen. Das Angebot wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und ist Teil des KiA-Programms zur Förderung von Kinder-, Jugend- und Puppentheatern sowie Akteuren im Bereich der Performing Arts für ein junges Publikum.

Die Termine für die Veranstaltungen sind wie folgt:
- Theateraufführung: Freitag, 19. April 2024, 10–11 Uhr und 15–16 Uhr
- Workshop: Montag, 22. April 2024, 10–17 Uhr und Dienstag, 23. April 2024, 10–17 Uhr
Ort: Mitte Museum, Pankstraße 47, 13357 Berlin.
Eine Anmeldung ist erforderlich, jedoch ist der Eintritt frei. Weitere Informationen sind über die Medienkontaktstelle des Bezirksamts Mitte unter #kulturmitte oder per E-Mail unter presse@ba-mitte.berlin.de erhältlich.

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Historische Ereignisse wie der Weddinger Blutmai 1929 und die Deportation von Jüdinnen und Juden vom Güterbahnhof Moabit während des Nationalsozialismus verdeutlichen die Verantwortung, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Erinnerung wachzuhalten. Durch kreative und interaktive Ansätze wie Puppentheater und Workshops können Jugendliche auf eine spielerische Weise zur Reflektion angeregt werden.

| Termin | Veranstaltung | Zeit |
|----------------|----------------------|--------------|
| 19. April 2024 | Theateraufführung | 10–11 Uhr |
| 19. April 2024 | Theateraufführung | 15–16 Uhr |
| 22. April 2024 | Workshop | 10–17 Uhr |
| 23. April 2024 | Workshop | 10–17 Uhr |



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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