Marzahn-Hellersdorf

Standesamt Marzahn-Hellersdorf: Verzögerungen bei Sterbeurkundenbearbeitung beendet

Die Bearbeitung bürgerdienstlicher Leistungen beim Standesamt Marzahn-Hellersdorf verzögert sich aufgrund einer extrem angespannten Personalsituation massiv. Vor allem die noch offene Bearbeitung von rund 800 Sterbeurkunden seit Beginn des Jahres 2024 belastet die Betroffenen emotional und finanziell. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat wiederholt auf diesen unhaltbaren Zustand hingewiesen und um dringende personelle Unterstützung gebeten. Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic konnte nun eine kurzfristige Abordnung von Fachpersonal des Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) sowie Unterstützung des Bezirksamts Pankow für das Standesamt Marzahn-Hellersdorf erreichen.

Die Entlastung des Standesamts durch die kollegiale Unterstützung soll im Mai beginnen. Zusätzlich dazu hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf unter seinen eigenen Beschäftigten intensiv für eine Tätigkeit im Standesamt geworben und auch Standesbeamte aus dem Pool der Senatsverwaltung angeworben. Bezirksstadträtin Juliane Witt ist zuversichtlich, dass diese Maßnahmen kurzfristig zu einer Verbesserung der Situation führen werden und auch mittelfristig Aktivitäten zur Stabilisierung gestartet werden können. Dazu gehört auch die Abstimmung mit dem Land zu einer Zielvereinbarung Standesämter, um die neuen bundesgesetzlichen Regelungen mit ausreichend Personal umsetzen zu können.

Eine effektive Lösung der Personalknappheit beim Standesamt Marzahn-Hellersdorf ist essentiell, um die Bearbeitung der bürgerdienstlichen Leistungen zu gewährleisten und den Betroffenen eine schnelle Abwicklung ihrer Anliegen zu ermöglichen. Die kollegiale Unterstützung durch das LABO und das Bezirksamt Pankow sowie die Bemühungen des Bezirksamts, zusätzliches Personal zu gewinnen, zeigen eine positive Entwicklung in der Angelegenheit.



Quelle: www.berlin.de

Siehe auch  Tötungsdelikt in Hellersdorf: Berliner Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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