Lichtenberg

Roma-Flagge vor Rathaus Lichtenberg gehisst am Jahrestag

Am 8. April 2024 jährt sich der erste internationale Roma-Kongress zum 53. Mal. Aus diesem Anlass wird die Flagge der Roma vor dem Rathaus Lichtenberg in Berlin gehisst. Dieser Jahrestag hat sich zu einem weltweiten Aktionstag entwickelt, an dem auf die Situation der Roma aufmerksam gemacht wird, insbesondere auf ihre Diskriminierung und Verfolgung. Der Roma Day erinnert an den Kongress vom 8. April 1971 in London, bei dem die internationale Vereinigung der Roma gegründet wurde, um soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu fördern.

Die Flaggenhissung vor dem Rathaus Lichtenberg wird von Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) initiiert. Er betont die Bedeutung der Aktion als ein Statement für Respekt und Gleichberechtigung. Es soll damit ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung gesetzt werden. Sinti und Roma leben bereits seit Jahrhunderten in Deutschland und waren stets rassistischer Hetze und Verfolgung ausgesetzt. Auch heute noch werden sie mit Vorurteilen konfrontiert und viele leben unter schwierigen Lebensbedingungen.

Im Bezirk Lichtenberg gibt es ebenfalls eine Gemeinschaft von Roma. Die Bezirksverwaltung unterstützt diese gezielt mit Beratungs- und Bildungsangeboten. Es ist wichtig, die Kultur und Geschichte der Roma zu würdigen und gegen Vorurteile anzukämpfen. Weitere Informationen zum Internationalen Tag der Roma finden sich auf entsprechenden Informationsquellen.

In der folgenden Tabelle sind einige Fakten zur Situation der Roma in Deutschland dargestellt:

| Faktor | Information |
|---------------------------|----------------------------------------------------|
| Anzahl der Roma in Deutschland | Schätzungen zufolge leben etwa 70.000 bis 120.000 Roma in Deutschland. |
| Diskriminierung | Roma sind in vielen Ländern Europas nach wie vor Diskriminierung und Vorurteilen ausgesetzt. |
| Geschichte | Während des Holocausts wurden Hunderttausende von Roma Opfer des Völkermords. |

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Der Internationale Tag der Roma ist eine Gelegenheit, auf die Rechte und die Würde dieser Minderheit aufmerksam zu machen und für mehr Toleranz und Gleichberechtigung einzustehen.



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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