Richtfest für neues Wohnprojekt in Berlin: 37 barrierefreie Wohnungen!

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Am 27. August 2025 fand das Richtfest für ein neues Wohngebäude in Lichtenberg statt, das 37 Wohnungen schafft und nachhaltig gestaltet ist.

Am 27. August 2025 fand das Richtfest für ein neues Wohngebäude in Lichtenberg statt, das 37 Wohnungen schafft und nachhaltig gestaltet ist.
Am 27. August 2025 fand das Richtfest für ein neues Wohngebäude in Lichtenberg statt, das 37 Wohnungen schafft und nachhaltig gestaltet ist.

Richtfest für neues Wohnprojekt in Berlin: 37 barrierefreie Wohnungen!

Am 27. August 2025 fand in der Archenholdstraße 19/21 in Berlin das Richtfest eines neuen Wohngebäudes statt. Dieses sechsgeschossige Bauprojekt, das eine Baulücke in der Quartiersstruktur schließt, wurde im Beisein von Camilla Schuler, der Bezirksstadträtin für Bauen und Stadtentwicklung (Die Linke), gefeiert. Das Grundstück hat eine Gesamtfläche von 1.390 Quadratmetern und wird 37 neue Wohneinheiten umfassen.

Die Gesamtwohnfläche des Neubaus beträgt 3.043 Quadratmeter. Die Wohnungen variieren in Größe von zwei bis vier Zimmern und sind alle mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist, dass 50 Prozent der Wohnungen barrierefrei gestaltet sind. Zudem verfügt das Gebäude über zwei Treppenhäuser mit Aufzügen, die bis ins fünfte Obergeschoss reichen. Für die zukünftigen Bewohner wird eine Tiefgarage mit 21 Stellplätzen sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die über einen PKW-Aufzug erreichbar sind, bereitgestellt. Ein Gartenbereich auf der Rückseite des Hauses wird ebenfalls Anlagen zur Erholung bieten.

Nachhaltige Wohnprojekte in Berlin

Die Entwicklung nachhaltiger Wohnprojekte in Berlin gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies zeigt sich in den aktuellen Bauvorhaben, die verstärkt auf ökologische und energieeffiziente Konzepte setzen. Laut einem Bericht von Entwicklungsstadt sind zehn solche Wohnprojekte geplant, die im Jahr 2025 umgesetzt werden sollen. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf begrünte Dächer und innovative Holzbauweisen gelegt.

Ein Beispiel für ein herausragendes Bauprojekt ist der Neubau im Barnimkiez in Friedrichshain, der 33 barrierefreie Wohnungen bieten wird und zum KfW-55-Standard beinhaltet. In Kaulsdorf wird das Projekt „BUWOG-Hygge-Höfe“ realisiert, wo unter anderem eine Holzbauweise zum Ziel hat, bis zu 64% CO₂ einzusparen. Auch das „Schumacher Quartier“ plant über 5.000 Wohnungen in einer nachhaltigen Holzbauweise. Diese und zahlreiche andere Projekte tragen dazu bei, den Wohnungsbau in Berlin zukunftsfähig zu gestalten.

Qualitätssiegel für nachhaltigen Wohnungsbau

Die Bedeutung nachhaltiger Bauweisen wird auch durch das Qualitätssiegel für nachhaltigen Wohnungsbau (NaWoh) unterstrichen. Dieses Zertifikatsprogramm wird von der Deutschen Akkreditierungsstelle unterstützt und soll die Qualität von Wohnprojekten steigern. Ein Online-Seminar zu dem Thema fand zuletzt am 23. Oktober 2024 unter der Organisation der EBZ-Akademie statt. Dabei wurden neue Anforderungen und Anpassungen im Zertifizierungsprozess thematisiert, die eine wichtige Rolle für künftige Bauprojekte spielen.

Die Integration nachhaltiger Praktiken und die Schaffung von Wohnraum, der sowohl qualitativ hochwertig als auch umweltbewusst ist, sind entscheidende Faktoren für die künftige Stadtentwicklung in Berlin. Auch die laufenden und geplanten Projekte spiegeln diesen Trend wider und zeigen, dass Berlin auf einem guten Weg zu einer grüneren und lebenswerteren Stadt ist.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Baustellen und Entwicklungen werfen Sie bitte einen Blick auf die entsprechenden Berichte von Berlin.de, Entwicklungsstadt und NaWoh.