Lichtenberg

Migrantische Initiativen in Lichtenberg: Fonds für bürgerschaftliches Engagement 2024

Das Bezirksamt Lichtenberg hat für das Jahr 2024 erneut einen Fonds in Höhe von insgesamt 10.000 € für migrantische Initiativen und Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten (MSO-Fonds) zur Verfügung gestellt. Dieser Fonds dient der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und ehrenamtlicher Aktivitäten. Bis Ende Oktober 2024 haben migrantische Initiativen oder Selbstorganisationen die Möglichkeit, sich um eine Förderung aus dem Fonds zu bewerben, wobei die umgesetzten Projekte bis Ende des Jahres 2024 abgeschlossen sein müssen.

Pro Projekt können Mittel in Höhe von bis zu 1.000 € beantragt werden. Der MSO-Fonds zielt darauf ab, kleine Projekte zu unterstützen, das Ehrenamt zu fördern und die Formierung und Empowerment-Prozesse selbstorganisierter Initiativen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu unterstützen.

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) betont, dass der Fonds dazu dient, Menschen mit Migrationsgeschichte darin zu stärken, ihre Interessen zu vertreten und sich zu organisieren. Er zeigt sich erfreut, dass der Fonds auch im Jahr 2024 zur Verfügung steht und hofft, dass sich viele migrantische Initiativen und Organisationen aus Lichtenberg bewerben und den Bezirk durch ihre Projekte bereichern.

Anträge für den MSO-Fonds können von Organisationen oder Initiativen gestellt werden, die im Bezirk Lichtenberg ansässig und/oder tätig sind und von Menschen mit Migrationshintergrund geprägt werden. Einzelpersonen sind jedoch ausgeschlossen. Die Entscheidungen über die Anträge trifft eine Jury.

Weitere Informationen zu den Förderkriterien und zur Antragstellung sowie das Antragsformular sind auf der Internetseite des Bezirksamtes verfügbar. Die nächste Jurysitzung ist für die erste Aprilhälfte 2024 geplant. Anträge, die bis zum 31. März eingereicht werden, können bereits berücksichtigt werden. Die Anträge können per E-Mail an die Koordination des MSO-Fonds beim Verein für aktive Vielfalt gestellt werden.

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Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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