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Informationsabend zum Bebauungsplan für Campus der Demokratie – Jetzt mitgestalten!

Neuartiger Ansatz für die Umnutzung des Campus für Demokratie

Der geplante Bebauungsplan 11-80 für den "Campus für Demokratie" in Berlin-Lichtenberg wird die historische Bedeutung des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) in den Fokus rücken. Doch wie soll dieser Ort der Erinnerung und Demokratie neu gestaltet werden? Hier setzt die Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 10. Juli 2024, von 18.00 bis 20.00 Uhr auf dem Campus an der Ruschestraße 103 an.

Das Bezirksamt Lichtenberg sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen laden Interessierte ein, sich aktiv am Planungsprozess zu beteiligen. Besonders für die Anwohner aus Lichtenberg, aber auch für Besucher aus ganz Berlin und darüber hinaus, bietet sich hier die Möglichkeit, Einfluss auf die Gestaltung des neuen "Campus für Demokratie" zu nehmen.

Die Veranstaltung im Haus 7, Raum 427 im 4. Obergeschoss, beginnt um 18.00 Uhr. Schon ab 17.45 Uhr können Interessierte eintreten und sich über die Ziele des Bebauungsplanverfahrens informieren. Die Sanierung des Areals zwischen Ruschestraße, Normannenstraße, Magdalenenstraße und Frankfurter Allee, die Schaffung eines neuen Bundesarchivs für die Stasi-Unterlagen und die Umsetzung der Leitidee eines "Campus für Demokratie" stehen hierbei im Mittelpunkt.

Lichtenbergs Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Bauen und Facility Management, Camilla Schuler, betont die Wichtigkeit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger: "Die Regierungszentrale der Staatssicherheit war ein zentraler Ort der Überwachung und Unterdrückung in der DDR. Wir müssen uns aktiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir diese historische Belastung in eine demokratische Nutzung überführen können."

Die Planung des neuen "Campus für Demokratie" verspricht, ein bedeutender Schritt in Richtung Erinnerungskultur und demokratischer Teilhabe zu werden. Der öffentliche Informationsabend bietet die Gelegenheit, sich über die Entwicklung des Areals zu informieren und eigene Ideen und Anregungen einzubringen. Gemeinsam kann so ein Ort geschaffen werden, der sowohl der Geschichte gerecht wird als auch zukünftige Generationen für demokratische Werte sensibilisiert.

Siehe auch  Berliner Verwaltungsgericht entscheidet: Bafög im Jahr 2021 verfassungswidrig niedrig

- NAG

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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