Schockwellen durchziehen die Berliner Politik: Der Grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar sieht sich schweren Belästigungsvorwürfen ausgesetzt, die sich überraschend als nicht haltbar erwiesen haben. Laut einem Bericht von rbb24 hatte eine Frau, die anonym als Anne K. auftrat und mit eidesstattlichen Versicherungen gegen Gelbhaar auftrat, sich als nicht-existent herausgestellt. Diese Wendung wirft einen Schatten auf alle bisherigen Vorwürfe und zwingt den Sender dazu, sämtliche Berichte über diese spezifischen Anschuldigungen zurückzuziehen.
Die Konsequenzen für Gelbhaar sind drastisch: Er hatte bereits zuvor auf eine Kandidatur auf der Landesliste seiner Partei für die Bundestagswahl verzichtet, während er in seinen eigenen Reihen unter Druck geriet. Wie Der Spiegel berichtet, wird nun ein erneutes Abstimmungsverfahren über seine Direktkandidatur im Kreisverband Pankow eingeleitet. Gelbhaar kann sich somit auf eine gewisse Entlastung freuen, während die Abruchung der Vorwürfe eine neue Dynamik in seine politische Karriere bringt. Die Ombudsstelle der Grünen hat ebenfalls auf das Geschehen reagiert und das Verfahren fortgesetzt.
Die Identität der Frau, die die Vorwürfe erhob, ist von zentraler Bedeutung für die laufenden Ermittlungen, und der rbb hat sogar Strafanzeige gegen die betreffende Grünpolitikerin gestellt, die sich als Anne K. ausgegeben hatte. Die Ombudsstelle der Grünen ist darauf angewiesen, mit allen Beteiligten zu kooperieren, um die Vorfälle umfassend aufzuklären. Die Enthüllungen könnten weitreichende Folgen für die interne Struktur und das öffentliche Ansehen der Grünen in Berlin haben.
RBB24