Berliner Freibäder verlängern Saison: Schwimmspaß bis Ende September!

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Die Berliner Bäder-Betriebe verlängern die Öffnungszeiten einiger Freibäder bis Ende September, abhängig vom Wetter.

Die Berliner Bäder-Betriebe verlängern die Öffnungszeiten einiger Freibäder bis Ende September, abhängig vom Wetter.
Die Berliner Bäder-Betriebe verlängern die Öffnungszeiten einiger Freibäder bis Ende September, abhängig vom Wetter.

Berliner Freibäder verlängern Saison: Schwimmspaß bis Ende September!

Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) haben angekündigt, dass einige Freibäder länger geöffnet bleiben als ursprünglich vorgesehen. Der bisherige Schließtermin für alle Sommerbäder war der 7. September, doch die Verlängerung der Saison ist wetterabhängig. Besonders das Kombibad Gropiusstadt wird unabhängig von den Wetterbedingungen bis zum 30. September geöffnet bleiben. Der Außenbereich des Gropiusstadts bleibt somit bis zum Monatsende verfügbar, während die Hallen nach der Sommerpause wieder geöffnet werden.

Das Sommerbad Kreuzberg, auch bekannt als Prinzenbad, hat ebenfalls angepasste Öffnungszeiten für die kommenden Wochen. Vom 1. bis 27. September sind die Bäder täglich von 07:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Für den Zeitraum vom 7. bis zum 14. September wird eine Öffnung von 10:00 bis 19:00 Uhr angeboten, gefolgt von weiteren verkürzten Zeiten bis zum 21. September. Auch das Sommerbad Olympiastadion hat verlängerte Zeiten: Es wird bis zum 21. September täglich von 07:00 bis 20:00 Uhr geöffnet sein.

Besucherzahlen und Wetterabhängigkeit

Die BBB berichteten von massiven Besucher- und Umsatzeinbrüchen in diesem Sommer, die auf das regnerische Wetter zurückzuführen sind. Aufgrund dieser unbeständigen Wetterbedingungen ist eine flexible Reaktion der Freibäder notwendig, um den Betrieb entsprechend anzupassen. In der Woche von Montag bis Donnerstag dieser Woche zählten die Freibäder jedoch etwa 150.000 Besucher, was eine der besucherstärksten Wochen in den letzten vier Jahren darstellt. Seit Beginn der Saison Ende April bis Ende Juli haben die Freibäder zusammen rund 760.000 Besucher empfangen, allerdings sind dies etwa 110.000 weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Berliner Abendblatt berichtet.

Trotz der Herausforderungen durch das Wetter zieht der Berliner Bäderbetrieb eine insgesamt positive Bilanz der bisherigen Sommersaison. Bis zur Mitte der Sommerferien wurden etwa 570.000 Besucher in 15 geöffneten Freibädern verzeichnet, ohne dass es gravierende Sicherheitsvorfälle gab. Es wurden lediglich 303 Personen wegen Verstößen gegen die Haus- und Badeordnung verwiesen. Gleichzeitig sorgte ein gutes Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit der Polizei für eine durchweg positive Erfahrung der Badegäste.

Weitere Maßnahmen und Entwicklungen

Die Sicherheitskonzeption beinhaltet eine Ausweispflicht zur schnellen Identifizierung bei etwaigen Vorfällen sowie Videoüberwachungen an den Ein- und Ausgängen in vier Bädern. Zudem wird in den Sommerbädern Neukölln und Pankow die SafeNow-App getestet, die eine einfache Kontaktaufnahme mit Sicherheitskräften ermöglicht. Neue Einlassstrategien in fünf Sommerbädern, wie der Online-Verkauf von Eintrittskarten, haben ebenfalls zur Verringerung der Warteschlangen beigetragen.

Das RBB legt dar, dass das Sommerbad Mariendorf nach Sanierungsarbeiten am Freitag, den 19. Juli, wiedereröffnet wurde, was das Angebot der Berliner Freibäder weiter verbessert. Ein aktualisierter Überblick über die Auslastung der Bäder kann auf der Website der BBB eingesehen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anpassung der Öffnungszeiten für die Freibäder in Berlin sowohl als Reaktion auf die Wetterprognosen als auch im Versuch steht, den rückläufigen Besucherzahlen entgegenzuwirken. Die kommenden Wochen in den Berliner Freibädern versprechen trotz der bisherigen Wetterunbilden mehr Möglichkeiten für Erholung und Freizeitgestaltung.