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Europawahl: Kostenlos nutzbare Datenbank mit Faktenchecks von mehr als 40 Organisationen

Gut zwei Monate vor der Neuwahl des Europäischen Parlaments von 6. bis 9. Juni ist eine kostenlos nutzbare, europaweite Datenbank an den Start gegangen. Über sie können Bürgerinnen und Bürger auf Rechercheergebnisse von mehr als 40 Faktencheck-Organisationen zugreifen. Eine dieser Organisationen ist das Faktencheck-Team der dpa Deutsche Presse-Agentur.

Die Datenbank unter [Link] ist nach Themen wie Migration, Religion, Klima oder EU-Institutionen durchsuchbar, aber auch nach Ländern, politischen Parteien und weiteren Kategorien. Sie bietet geprüfte Informationen und Analysen sowie die Widerlegung von verbreiteten Falschbehauptungen aus ganz Europa und in zahlreichen Sprachen.

Das Projekt wird organisiert vom europäischen Faktencheck-Netzwerk EFCSN und unterstützt von der Google News Initiative. Die Zusammenarbeit der mehr als 40 Organisationen ermöglicht es dabei, länderübergreifend Themen, Trends und Narrative zu analysieren. Ein Schwerpunkt liegt auf Behauptungen rund um die Europawahl. Auch Forschende werden die Möglichkeit haben, Zugang zum vollständigen Datensatz zu beantragen.

"Das Team des dpa-Faktenchecks prüft Behauptungen aus sechs Ländern. Daher sehen wir täglich, dass Desinformation keine Landesgrenzen kennt", sagt Teresa Dapp, Redaktionsleiterin Faktencheck bei der dpa. "Dieses Projekt macht die Arbeit europäischer Faktencheckerinnen und Faktenchecker leichter zugänglich und schafft eine wertvolle Quelle für geprüfte Informationen."

Die teilnehmenden Organisationen sind zertifizierte Mitglieder des European Fact-Checking Standards Networks (EFCSN) und haben sich unter anderem zu Transparenz, Neutralität und journalistischer Sorgfalt in ihrer Arbeit verpflichtet.

Die Europawahl steht kurz bevor und mit ihr nimmt auch die Verbreitung von Falschinformationen zu. Um dem entgegenzuwirken und Bürgern eine zuverlässige Quelle für geprüfte Informationen zu bieten, wurde eine europaweite Faktencheck-Datenbank ins Leben gerufen. Mehr als 40 Faktencheck-Organisationen, darunter das Faktencheck-Team der dpa Deutsche Presse-Agentur, haben ihre Rechercheergebnisse in dieser Datenbank zur Verfügung gestellt.

Die Datenbank ist nach verschiedenen Themen und Kategorien durchsuchbar, darunter Migration, Religion, Klima und EU-Institutionen. Sie bietet Analysen und widerlegt verbreitete Falschbehauptungen in zahlreichen Sprachen. Das Projekt wird vom europäischen Faktencheck-Netzwerk EFCSN organisiert und von der Google News Initiative unterstützt. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen ist es möglich, länderübergreifend Trends und Narrative zu analysieren, insbesondere im Hinblick auf Behauptungen rund um die bevorstehende Europawahl.

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Das Faktencheck-Team der dpa prüft Behauptungen aus sechs Ländern und ist Teil dieses Projekts. Teresa Dapp, Redaktionsleiterin Faktencheck bei der dpa, betont, dass Desinformation keine Landesgrenzen kennt und das Projekt eine wichtige Quelle für geprüfte Informationen darstellt.

Die teilnehmenden Organisationen sind zertifizierte Mitglieder des European Fact-Checking Standards Networks und verpflichten sich zur Transparenz, Neutralität und journalistischen Sorgfalt in ihrer Arbeit.

Das dpa-Faktencheck-Team ist bereits seit geraumer Zeit tätig und prüft Behauptungen aus verschiedenen Bereichen. Die Entstehung dieses Teams geht auf das Jahr 2017 zurück, als die wachsende Verbreitung von Fake News und Falschinformationen zu einer verstärkten Nachfrage nach verlässlichen Fakten führte. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Faktencheck-Organisationen in Europa wird die Arbeit erleichtert und die Ergebnisse können in einer umfangreichen Datenbank zugänglich gemacht werden.

Die Europawahl steht im Mittelpunkt dieses Projekts, da gerade im Wahlkampf vermehrt Falschinformationen verbreitet werden. Die Datenbank stellt somit auch eine wichtige Ressource für Journalisten, Forscher und die Öffentlichkeit dar, um sich über aktuelle Themen zu informieren und Falschinformationen zu erkennen.

In der folgenden Tabelle sind weitere Informationen zu dem Projekt und den beteiligten Organisationen aufgeführt:

| Projekt | Europaweite Faktencheck-Datenbank |
| Organisator | Europäisches Faktencheck-Netzwerk (EFCSN) |
| Unterstützt von | Google News Initiative |
| Anzahl der Orgnisationen | Mehr als 40 |
| Themen | Migration, Religion, Klima, EU-Institutionen, etc. |
| Zugänglichkeit | Kostenlos für Bürgerinnen und Bürger |
| Sprachen | Mehrere Sprachen |
| Forscherzugang | Möglich |
| Zertifizierung | Mitglieder des European Fact-Checking Standards Networks |
| Verantwortung für Inhalte | Beteiligte Faktencheck-Organisationen |

Die Datenbank bietet somit eine zuverlässige Quelle für geprüfte Informationen rund um die Europawahl und weitere relevante Themen. Sie trägt dazu bei, Desinformation entgegenzuwirken und die Wahrheit ans Licht zu bringen.

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Quelle: dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / ots

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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