Berlin erlebt erneut Sachbeschädigungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt, wie die Polizei berichtete. Besonders zwei Vorfälle stachen heraus. Am Morgen wurde am ARD-Hauptstadtstudio Farbe an die Fassade geschüttet und am gegenüberliegenden Reichstagufer ein Transparent mit dem Wort „Genocide“ aufgehängt. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Später betraten zwei Frauen und ein Mann ein Restaurant in Neukölln, rissen ein Flugblatt von der Wand und thematisierten den Nahostkonflikt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Die Polizei stellte auch israelfeindliche und antisemitische Schmierereien in verschiedenen Stadtteilen fest. Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober haben antisemitische Vorfälle in Berlin deutlich zugenommen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (Rias) hat bereits 70 Fälle dokumentiert, dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Quelle: Gemäß einem Bericht von www.tagesspiegel.de.
NAG Redaktion
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