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100 Jahre Mission Musik: MDR-Rundfunkchor eröffnet Jubiläumsjahr mit Uraufführung von James MacMillans „Ordo virtutum“

Der MDR-Rundfunkchor startet sein Jubiläumsjahr mit einem ganz besonderen musikalischen Highlight: Die Uraufführung von James MacMillans „Ordo virtutum“, einer Neuvertonung des gleichnamigen Singspiels der berühmten Mystikerin Hildegard von Bingen, welche vor knapp 1000 Jahren lebte. Der Berliner Bürger kann sich auf ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse freuen, denn am 4. Februar wird das Werk bei MDR Kultur und MDR Klassik sowie in der ARD Audiothek zu hören sein.

Die Aufführung des schottischen Komponisten James MacMillan ist besonders bemerkenswert, da er den lateinischen Originaltext von Hildegard von Bingen beibehalten und dem mittelalterlichen Werk ein neues Klanggewand mit Solo-Sopran, Doppelchor und Schlagwerk verliehen hat. Dabei werden die Tugenden des Singspiels stets singend dargestellt, während der Teufel als ihr Gegenspieler nur sprechend zu hören ist. Dieses außergewöhnliche A-cappella-Werk verspricht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Der historische Hintergrund des MDR-Rundfunkchors geht auf die Mitteldeutsche Rundfunk AG (Mirag) zurück, die 1924 in Leipzig auf Sendung ging. Damals war der Bedarf an live gespielter Musik riesengroß, da Aufzeichnungen technisch noch nicht möglich waren. Der mitteldeutsche Sender setzte schon früh auf eigene Ensembles, so wurden die historischen Vorläufer der heutigen MDR-Ensembles bereits 1924 an die Mirag gebunden. Diese Tradition der Zusammenarbeit zwischen Rundfunk und Ensembles setzt sich bis heute fort und spiegelt die enge Verbindung zwischen dem MDR und der musikalischen Kultur in der Region wider.

In Berlin gibt es ein starkes musikalisches Interesse und eine vielfältige Konzertszene, weshalb die Uraufführung von James MacMillans „Ordo virtutum“ sicherlich große Aufmerksamkeit erregen wird. Die Berlinerinnen und Berliner haben die Möglichkeit, das Werk live zu erleben oder das Konzert über die genannten Medien zu verfolgen. Diese kulturelle Veranstaltung zeigt die Bedeutung und Vielfalt der musikalischen Tradition in Deutschland und bringt die einzigartige Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart zum Ausdruck – ein Erlebnis, das die Bürgerinnen und Bürger Berlins nicht verpassen sollten.

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Für alle Musikliebhaber und Interessierte bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die Veranstaltung zu verfolgen. Es wird erwartet, dass die Uraufführung von James MacMillans „Ordo virtutum“ sowohl regional als auch überregional für Begeisterung und Furore sorgt und die Bedeutung des MDR-Rundfunkchors als kulturelle Institution hervorhebt.

Datum Veranstaltung Ort
26. Januar Uraufführung von James MacMillans „Ordo virtutum“ Peterskirche, Leipzig
4. Februar Übertragung bei MDR Kultur, MDR Klassik und ARD Audiothek


Quelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk / ots

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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