Lichtenberg

Zusätzliche Schulraumkapazitäten an drei Grundschulen

Zusätzliche Schulraumkapazitäten an drei Grundschulen

Pressemitteilung vom 15.09.2021

An drei Standorten in Berlin-Lichtenberg konnten aus Haushaltsmitteln des Bezirks Schulraumkapazitäten ausgebaut werden. Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2021 starteten die Schulen mit den erweiterten Kapazitäten. In der Wartiner Straße 6 hat der Bezirk für 12,5 Millionen Euro das Schulgebäude, die Außenanlagen und die Sporthalle saniert. Für rund 6,6 Millionen Euro hat die Kreishausverwaltung zusammen mit dem Schul- und Sportamt auch das Haus B der Hermann-Gmeiner-Schule saniert und in der Lisztstraße temporäre Schulcontainer aufgestellt, um die Kapazität der Schule zu erhöhen.

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke): „In Lichtenberg bauen wir die Schulkapazitäten seit 2017 mit enormem Tempo aus. Dies gilt es auch in den kommenden Jahren bei der Schaffung von Schulplätzen aufrechtzuerhalten. Wir wollen beste Lernbedingungen für die Lichtenberger Schulkinder. Was seit 2017 erreicht wurde, zeigt die gute Zusammenarbeit im Landratsamt und zwischen den Ämtern. Das Schulgebäude hat einen hohen Stellenwert. “

Schulrat Martin Schäfer (CDU): „Lichtenberg ist und bleibt enorm aktiv beim Ausbau der Schulraumkapazitäten. Wir machen unsere Hausaufgaben. Dies ist nur möglich, weil wir über alle Standorte hinweg ein engagiertes Team haben, das sich kompetent und motiviert um unsere Kinder und Jugendlichen kümmert. “

Wartiner Straße 6, Wohngebiet Hohenschönhausen-Nord

Die Schüler und Lehrer der 36. Grundschule in der Wartiner Straße 6 konnten zum Schuljahresbeginn in das neu sanierte Schulgebäude einziehen. Seit der Gründung der Schule vor drei Jahren sind sie zu Gast in einem Schulgebäude an der Konrad-Wolf-Straße. Jetzt haben die Kinder und Jugendlichen einen kürzeren Schulweg.

Für 12,5 Millionen Euro aus dem Bezirksinvestitionsprogramm wurden das Schulgebäude, die Außenanlagen und die Sporthalle komplett saniert. Der Standort war früher ein Polytechnisches Gymnasium (POS) und hatte eine Lebensdauer von 33 Jahren. Seit 2014 steht das Gebäude leer. Das modernisierte Schulgebäude ist nun für 2,5 Grundschulzüge ausgelegt. Es erfolgte eine energetische Sanierung der Fenster und der Gebäudehülle, eine Vollausstattung mit Smartboards und eine strukturierte Verkabelung.

Zusätzlich wurde an das bestehende Gebäude eine Cafeteria zur Verpflegung angebaut. Das Schulgebäude war auch für Behinderte zugänglich. Dazu gehörten unter anderem der Bau einer Rampe sowie der Einbau von behindertengerechten Toilettenanlagen und einem Aufzug. Das Schulgelände verfügt über rund 10.000 m² mit kinderfreundlichen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten, darunter eine kleine Spielwiese und eine Laufstrecke mit Sprunggrube. Gebaut wurde von März 2018 bis August 2021.

Harnackstraße 17, Haus B, Frankfurter Allee Süd

Nachdem Haus A der Hermann-Gmeiner-Schule bereits 2018 saniert wurde, begannen im April 2019 die Umbauarbeiten für Haus B. Diese dauerten bis Juli 2021, einige Rest- und Reparaturarbeiten werden derzeit noch abgeschlossen. Die dazugehörige Sporthalle wurde 2010 komplett saniert, sodass alle Bauwerke am Standort heute den heutigen Anforderungen entsprechen. Haus A und Haus B sind jeweils für 2,5 Grundschulklassen ausgelegt.

Für die Sanierung des Hauses B wurden 6,65 Millionen Euro aus Kreisinvestitionsmitteln verwendet. Eine grundlegende Sanierung des Gebäudes mit barrierefreiem Zugang und Umbau zu einem modernen Grundschulstandort erfolgte. Dazu gehörten unter anderem der Bau einer Rampe, der Einbau behindertengerechter Toiletten, die energetische Sanierung der Fenster und des Rohbaus, strukturierte Verkabelung, Kompletterneuerung der Elektrik, Schallschutzmaßnahmen durch Deckenabsorber, u.a neuer Verwaltungstrakt, entsprechende Fachräume und ein Aufzug.

Das Schulgebäude Harnackstraße 17 wurde 1972 als POS-Doppelschulstandort in typischer Plattenbauweise mitten in a DDR– Größere Wohnsiedlung. Das Schulgelände umfasst rund 17.000 m². Bis 1956 erstreckte sich der Schrebergarten „Märtens Ruh“ teilweise auf dem heutigen Schulgelände, der Großteil war der Hinterhofbereich der Bebauung Magdalenenstraße 472-474, der der Großsiedlung Frankfurter Allee Süd aus den 1960er Jahren weichen musste .

Lisztstraße 6-7, Wohngebiet Karlshorst

Auf dem Gelände der Karlshorster School wurden vier Module errichtet, in denen sich vier moderne, hochwertige Klassenzimmercontainer befinden. Das Projekt wurde im Zeitraum Februar bis August 2021 umgesetzt und die Finanzierung erfolgt mit rund 350.000 Euro aus lokalen Bauunterhaltsmitteln. Vorausgegangen waren die Räumung der Baustelle, Leitungsanschlüsse für Erschließungs- und Planungsleistungen. Die Container waren zuvor in der Schule am Rathaus bei der dortigen Schulsanierung im Einsatz. Die Container wurden vom Landkreis gekauft und dienen der vorübergehenden Schulhilfe.

Weitere Informationen:

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksrätin für Schule, Sport, öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr
Martin Schäfer
Telefon: (030) 90296-4200
Email

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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