Tempelhof-Schöneberg

Zu Ehren von Gerda und Wolfgang Szepansky

Ehrung von Gerda und Wolfgang Szepansky

Pressemitteilung Nr. 215 vom 07.07.2021

Ein grüner Korridor in Mariendorf ist nach dem Ehepaar benannt

Ein grüner Korridor am Teltowkanal ist nach dem Namen des Ehepaars Szepansky benannt. Die Bezirksversammlung Tempelhof-Schöneberg würdigt mit diesem Beschluss die Arbeit des Ehepaares gegen den Nationalsozialismus und die Erinnerungsarbeit.


Donnerstag, 15. Juli 2021
12:00 Uhr

Grünanlage am Teltowkanal zwischen Mariendorfer Damm und Rathausstraße
Zufahrt neben Ullsteinstraße 166


Wird ein Termin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler Schätzen Sie die Arbeit und das Leben des Paares in Anwesenheit von Verwandten. Zusammen mit Landrätin Christiane Heiss die neue Beschilderung der Anlage wird enthüllt.

Gerda und Wolfgang Szepansky lebten in Mariendorf. Das Paar, das vier Kinder hat, lernte sich nach dem Zweiten Weltkrieg bei einem Treffen antifaschistischer Lehrer kennen. Antifaschismus war das Credo ihres Lebens.
Gerda Szepansky (6. Juni 1925 bis 3. August 2004) war Lehrerin und Autorin. Wolfgang Szepansky (9. Oktober 1910 bis 23. August 2008) war Lehrer, Maler und Autor. Beides war wegen „aktiver Aktivität im Sinne von“ SED„Aus dem Schuldienst entlassen. Gleichzeitig wurde Wolfgangs Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus widerrufen und der Widerruf erst nach fast 20 Jahren Prozess gegen das Land Berlin wieder rückgängig gemacht.
Gerda arbeitete als Autorin zum Thema Nationalsozialismus und Widerstand. Wolfgang, der von 1940 bis 1945 im KZ Sachsenhausen inhaftiert war und Mitglied des Komitees Sachsenhausen war, stand Tausenden von Menschen als Zeitzeugen zur Verfügung.
1996 wurden beide mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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