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Lichtenberg

Zeugen gesucht: Neugestaltung des sowjetischen Denkmals Küstriner Straße

Das Bezirksamt Lichtenberg sucht nach zeitgenössischen Zeugen, die sich an den ersten Entwurf des sowjetischen Denkmals in der Küstriner Straße erinnern können oder anwesend waren, als es 1948 enthüllt wurde. Die heutige Einrichtung wurde 1975 nach einem Entwurf von Ivan G. Perschudchew wieder aufgebaut. Das ursprüngliche Denkmal wurde 1948 enthüllt, leider liegen dem Bezirksamt Lichtenberg zu diesem Zeitpunkt keine Unterlagen zum Entwurf vor. Es ist bekannt, dass es sich zunächst um Gräber sowjetischer Soldaten handelte, die während der Befreiung Berlins fielen und dann auf dem Friedhof Schönholz wieder begraben wurden.

Das Bezirksamt sucht nach Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie sah das erste Denkmal 1948 aus?
  • Wie viele Gräber gab es?
  • Wie lange wurden an diesem Ort Bestattungen abgehalten?
  • Gibt es noch Fotos aus dieser Zeit?

Zeitgenössische Zeugen, die Informationen liefern können, werden gebeten, uns bis zum 26. Februar 2021 telefonisch (030) 90296-3301 oder per E-Mail zu kontaktieren kunstambau@lichtenberg.berlin.de Bericht an.

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke): „Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das faschistische Regime in Karlshorst die bedingungslose Kapitulation. Jedes Jahr erinnern wir uns an die Befreier Berlins. Die Erhaltung und Neugestaltung des sowjetischen Denkmals in der Küstriner Straße ist ein zentrales Denkmal für Lichtenberg. Wir erinnern uns an die Opfer der NS-Diktatur und dank der Befreiungsverpflichtung. „“

Die Forschung dient dazu, einen Kunstwettbewerb für die Neugestaltung des sowjetischen Denkmals vorzubereiten, den das Bezirksamt Lichtenberg vergeben wird. Die Geschichte des Denkmals sollte auch bei der künstlerischen Gestaltung berücksichtigt werden. Die Gedenkstätte ist durch das Wetter auf der Oberfläche und das Farbschema stark beschädigt, was bereits in der Vergangenheit mehrere Reparaturen erforderlich gemacht hat.

Die Erhaltung des Denkmals dient der öffentlichen Wahrnehmung und Kommunikation des Ortes sowie seiner historischen Bedeutung. Ein neues künstlerisches Design bewahrt die Würde der Gedenkstätte und bewahrt die Erinnerung an die vom NS-Regime Verfolgten und die Befreier des Nationalsozialismus.

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Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
Leiter des Büros für Kunst in Gebäuden und im städtischen Raum
und Bezirksstandortmarketing
Katrin Röseler-Soult
Telefon: (030) 90296-3301
Email

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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