Marzahn-Hellersdorf

Zeit der Solidarität: Tausende Freiwillige für Berlins zweite Obdachlosenbefragung gesucht

Für die zweite Volkszählung und Erhebung von Obdachlosen auf Mittwoch, 22. Juni 2022 Tausende Freiwillige werden jetzt gesucht. Nur mit Hilfe vieler Freiwilliger in der Befragung können wichtige Erkenntnisse über das Ausmaß der Wohnungslosigkeit in ganz Berlin gesammelt werden. Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen mitzumachen.

Katja Kipping, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: „Wir haben den Staffelstab übergeben. Nachdem die Sozialverwaltung im Januar 2020 die erste Wohnungslosenzählung organisiert hat, werden nun der VskA und die vielen Ehrenamtlichen in der Stadt die Erhebung und Befragung durchführen Beides soll uns wichtige Erkenntnisse liefern, um die niederschwellige Hilfe für Wohnungslose in Berlin weiterzuentwickeln.Gleichzeitig aktiviert diese Aktion das zivilgesellschaftliche Engagement für Menschen in Wohnungsnot und ermöglicht Betroffenen eine Teilhabe.

Bertolt Brecht sagt: Und die sieht man im Dunkeln nicht. Die Zeit der Solidarität ist auch eine Gelegenheit, dem schnellen Versehen von Wohnungslosigkeit im Alltag entgegenzuwirken und das Thema Wohnungslosigkeit öffentlich anzusprechen. Insofern steht die Zeit der Solidarität auch für eine gezielte Problembetrachtung und -wahrnehmung, was wiederum eine wichtige Voraussetzung dafür ist, obdachlosen Menschen auf der Straße gezielt zu helfen.“

Constanze Paust, Leiterin des Freiwilligenwerks Marzahn-Hellersdorf: „Wir wollen die Solidarität gegenüber obdachlosen Menschen stärken und fördern. Die Teilnahme an der Umfrage öffnet Türen für ein längerfristiges Engagement im Bereich der Wohnungslosenhilfe.“

Die Freiwilligen werden in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni in Teams, darunter ein ausgebildeter Teamleiter, durch ein definiertes Gebiet Berlins laufen. Triffst du dort Obdachlose, erfassen die Ehrenamtlichen deren Nummern und befragen sie bei Zustimmung anonym zu fünf Themen (Alter, Geschlecht, Dauer der Obdachlosigkeit, Herkunftsregion und Lebenskonstellation). Die Freiwilligen können sich selbst einen Stadtteil aussuchen und ihre Ortskenntnisse einbringen. Freiwillige müssen mindestens 18 Jahre alt sein und 3 Stunden zu Fuß gehen können.

Die Befragung ist eingebettet in die „Zeit der Solidarität“, ein Projekt des VskA Berlin // Verein Nachbarschaftsarbeit in Kooperation mit dem Ehrenamt Marzahn-Hellersdorf und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. In dieser „Zeit der Solidarität“ sind viele Aktionen zu den Themen Obdachlosigkeit und Obdachlosigkeit geplant – sowohl vor als auch nach der Befragung. Der VskA Berlin bietet damit einen Raum für eine breite und partizipative Diskussion über die Lebensbedingungen obdachloser Menschen. Die Erkenntnisse aus der Befragung fließen in die Steuerung der Wohnungslosenpolitik des Landes Berlin ein und fließen in den Masterplan Wohnungslosigkeit ein.

Pressekontakt VskA Berlin
Stella Kunkat, Projektleiterin
Kontakt: EmailMobil: 0176 5033 2182

Pressekontakt Freiwilligenagentur MH
Constanze Paust, Direktorin
Kontakt: EmailTelefon: (030) 76 23 65 00, Handy: 0175 9062894

Pressekontakt SenIAS
Stefan Strauß, Sprecher der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales:
Kontakt: EmailTelefon: (030) 9028-1135, Mobil: 0151/162 500 64

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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