Berlin

Wieder mehr Züge von Berlin nach Hamburg: Bahn kann Strecken von Flixtrain übernehmen

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember kann DB Fernverkehr mehr Fahrten zwischen Berlin und Hamburg anbieten als bisher geplant: Das private Eisenbahnunternehmen Flixtrain hat für das Gesamtjahr 2023 insgesamt vier Fahrplantrassen zurückgebracht, die nun wieder von der DB AG genutzt werden. Das teilte die Marketingleiterin von DB Fernverkehr, Stefanie Berk, am Mittwoch vor Journalisten in Berlin mit. „Wir springen gerne in die Bresche und sind froh, dass wir die Strecken jetzt kurzfristig wieder fahren können.“ Trotzdem ärgerte sich Berk vor Journalisten. „Wer fünf Handtücher unbenutzt auf die Liegen am Pool legt, ärgert im Urlaub alle anderen.“ Entsprechend verhält sich Flixtrain in der Region.

Neben den bereits bekannten Abfahrten ist der EC 176 wieder im Fahrplan zu finden. Der aus Prag kommende Zug verlässt Berlin um 13:06 Uhr Er erreicht Wittenberge um 14:00 Uhr und Ludwigslust um 14:19 Uhr Um 15:12 Uhr erreicht er Hamburg erreicht Wittenberge um 18 Uhr, Ludwigslust um 18.19 Uhr, ist in Hamburg um 19.12 Uhr und kommt in Kiel um 20.20 Uhr an

Künftig fährt der EC 379 wieder in umgekehrter Richtung, kommt von Kiel und Hamburg und erreicht um 9.40 Uhr Ludwigslust und um 10.00 Uhr Wittenberge. Von dort geht es über Berlin und Dresden nach Prag. Künftig fährt der IC 2073 wieder abends ab Hamburg Hauptbahnhof um 18.51 Uhr. Der Zug erreicht Ludwigslust um 19.40 Uhr, Wittenberge um 20 Uhr und den Berliner Hauptbahnhof um 20.55 Uhr

Bisher hat Flixtrain eine andere Strecke nur teilweise zurückgebracht. Der EC 177, der Hamburg um 12:51 Uhr verlässt und Ludwigslust um 13:40 Uhr, Wittenberge um 14:00 Uhr und Berlin um 14:55 Uhr erreicht, verkehrt daher nur von Sonntag bis Freitag und nur bis zum 31. März 2023. Flixtrain bietet bisher geplante Verbindungen an Samstagen an.

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An einer Verbindung am Vormittag, die künftig in Wittenberge gestrichen wird, gibt es hingegen keine Änderungen. Hier müsse man sich aufgrund der hohen Streckenauslastung zwischen dem Halt in Wittenberge und in Ludwigslust entscheiden, sagte der Konzernbeauftragte der DB AG, Alexander Kaczmarek. Die Entscheidung fiel letztendlich auf Ludwigslust wegen der Anbindung an die Landeshauptstadt Schwerin.

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