Tempelhof-Schöneberg

Vom Aussterben bedrohte sehr seltene Pflanzenarten entdeckt

Vom Aussterben bedrohte sehr seltene Pflanzenarten entdeckt


Ein Schild in einem grünen Bereich informiert über Habichtskraut

Bild: Straßen- und Grünflächenamt, FB Grün

Pressemitteilung Nr. 233 vom 26.07.2021

Habichtskraut auf dem Friedhof Eythstraße

Friedhöfe bieten nicht nur Lebensraum für selten gewordene Wildtiere, sondern auch für gefährdete Pflanzenarten. Auf dem Friedhof Eythstraße wurden Pflanzenarten wie das Ungarische Habichtskraut, das Wiesen-Habbelkraut, das Wald-Habbelkraut, das Kleine Habichtskraut, das Täuschungs- und das Gefleckte Habichtskraut entdeckt, die in Berlin vom Aussterben bedroht sind.

Um diese nur an wenigen Orten in Berlin vorkommenden Arten zu schützen, haben die Urban Nature Ranger der Stiftung Naturschutz Berlin ein Pflegekonzept für das Habichtskraut auf dem Friedhof Eythstraße mit dem Amt für Umwelt und Naturschutz sowie der Straßen- und Grünflächenamt.

So werden nun die Wiesen mit Habichtskraut – angedeutet durch die Schilder – später gemäht als zuvor, damit die Pflanzen, die äußerlich dem Löwenzahn ähneln, selbst blühen und säen können. Darüber hinaus führen die Urban Nature Ranger eine Mikrohabitatpflege durch, um den seltenen Habichtskraut ein besseres Wachstum zu ermöglichen. Als vor einigen Jahren auf einer Baustelle neben dem Friedhof Habichtskraut entdeckt wurde, konnten die Bestände gerettet und auf das Friedhofsgelände umgesiedelt werden.

Um die Besucher des Friedhofs auf die besonderen ökologisch wertvollen Bereiche aufmerksam zu machen, wurden entsprechende Schilder angebracht. Diese Schilder enthalten Informationen zu den einzelnen vorkommenden Pflanzenarten sowie zum geänderten Mähkonzept zum Schutz des Habichtskrauts.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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