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Lichtenberg

Vogelgrippe in Berlin: Offizielle Anordnung für Geflügelhaltung

In Berlin wurden mehrere Fälle von Aviärer Influenza, auch als Vogelgrippe bekannt, registriert. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen, haben die Berliner Bezirksämter, einschließlich des Bezirksamtes Lichtenberg, allgemeine Dekrete erlassen. Diese allgemeinen Entscheidungen ordnen offiziell die Unterbringung von Geflügel ab Montag, dem 8. März 2021 an.
Diese Maßnahmen dienen dazu, eine weitere Einschleppung oder Ausbreitung der Aviären Influenza durch Wildvögel zu vermeiden. Der Erreger der Aviären Influenza, eines hoch pathogenen Influenzavirus, kann unter natürlichen Bedingungen von Wildvögeln auf Hausgeflügel übertragen werden und zu hohen Krankheits- und Sterblichkeitsraten führen.

Die Anordnung ist:

Alle Geflügelhalter im gesamten Bezirk Lichtenberg haben Hühner, Truthähne, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse

  • in geschlossenen Ställen oder
  • unter einer Vorrichtung, die aus einer hervorstehenden, dichten Abdeckung bestehen muss, die gegen das Eindringen gesichert ist, und mit einem Seitenrand, der gegen das Eindringen von Wildvögeln gesichert ist (Schutzvorrichtung).
  • Diese Tiergesundheit Allgemeines Dekret ist zunächst auf den 15. April 2021 begrenzt.

    Kontakt zwischen Geflügel und Wildvögeln sollte unbedingt vermieden werden. Sowohl der direkte Kontakt zwischen den Vögeln als auch die Aufnahme von virushaltigem Material (z. B. über Federn, Kot, Eier, Wasser usw.) können zu Infektionen führen, die fatale Folgen haben können.
    Geflügelhalter, die noch nicht registriert sind, sollten dringend der Veterinärbehörde des Distrikts gemeldet werden.
    Sie sollten sich immer von toten Vögeln fernhalten. Orte, die stark mit Vogelkot verschmutzt sind, sollten vermieden werden. Dies gilt insbesondere für die Ufer von Seen und Flüssen.

    Das Bezirksamt empfiehlt Hundebesitzern, die Tiere jederzeit an der Leine zu halten.

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    Die Übertragung von Vögeln auf Menschen und andere Säugetiere ist derzeit sehr selten. Dies erfordert einen sehr engen Kontakt und die Aufnahme einer sehr großen Menge an Viren.

    Verstöße gegen die Anordnungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldstrafe geahndet werden.

    Hintergrund:
    Seit Oktober 2020 ist in Deutschland eine erhöhte Inzidenz von Aviärer Influenza bei Wildvögeln festzustellen. Die Epidemie ist mit einer hohen Krankheits- und Todesrate verbunden, insbesondere bei Wasservögeln und Greifvögeln. Die anfängliche lokale Ausbreitung an der Nord- und Ostseeküste hat einer Verteilung des Ausbruchs auf fast alle Bundesländer Platz gemacht. In Deutschland wurden seit dem 30. Oktober 2020 über 690 Fälle bei Wildvögeln (und 78 Ausbrüche bei gehaltenen Vögeln) registriert.

    In Berlin wurde der Subtyp H5N8 am 21. November 2020 erstmals offiziell bei einem Wildvogel im Bezirk Steglitz-Zehlendorf nachgewiesen. Weitere Befunde bei Wildvögeln wurden in Neukölln, im Bezirk Reinickendorf und bei zwei Wildvögeln im Bezirk Spandau gemacht. Darüber hinaus wurden zwei weitere Verdachtsfälle aus den Bezirken Pankow und Spandau dem nationalen Referenzlabor zur Bestätigung vorgelegt.

    Am 2. März 2021 wurde in einer privaten Geflügelherde im Distrikt Treptow-Köpenick der erste Ausbruch der Aviären Influenza des Subtyps H5N8 festgestellt.

    Tote Vögel sollten gemeldet werden an:

    Bezirksamt Lichtenberg
    Veterinär- und Lebensmittelkontrolle
    Email: vetleb@lichtenberg.berlin.de

    Weitere Informationen:
    Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
    Pressesprecher und Leiter der Pressestelle
    Prokop Bowtromiuk
    Telefon: 0151 1617 3359
    Email

    .
    Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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