Lichtenberg

Veranstaltung im Museum Lichtenberg: „NS-Zwangs­arbeit vor unserer Haustür“

Pressemitteilung vom 23.11.2022

Am Donnerstag, 8. Dezember 2022, um 19 Uhr findet im Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin, die abschließende Veranstaltung der bezirksübergreifenden Reihe zum Thema „NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür“ statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit, und Anna Katz, Leitung des Fachbereichs Museum und Geschichte in Lichtenberg, begrüßen die Gäste. Den Überblicksvortrag zu Orten der NS-Zwangsarbeit und der Verfolgung in Lichtenberg hält der Historiker, Politologe und Experte für die Geschichte der NS-Zwangsarbeit, Thomas Irmer. Roland Borchers vom Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit stellt aktuelle Formen des Gedenkens vor.

In Lichtenberg gab es Zwangsarbeit sowohl in namhaften Industriebetrieben, wie beispielsweise bei Knorr-Bremse, als auch in der Landwirtschaft. Mit dem Arbeitshaus Rummelsburg lag im Bezirk eine Einrichtung, in der Zwangsarbeit schon im Kaiserreich praktiziert wurde. Das „Arbeitserziehungslager“ Wuhlheide nahm in Berlin eine Schlüsselrolle bei der Verfolgung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern ein.

Die zwölfteilige Veranstaltungsreihe „NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür“ findet in Kooperation mit dem Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit und den Berliner Regionalmuseen seit Januar und noch bis Dezember 2022 statt. Informationen zur Abschlussveranstaltung gibt es unter www.museum-lichtenberg.de.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereichs- und Museumsleiterin
Anna Katz
Telefon: (030) 57 79 73 88 12
E-Mail

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

Siehe auch  Bewerbungsfrist für den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung Steglitz-Zehlendorf verlängert

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