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Friedrichshain-Kreuzberg

Startsignal für ein Forschungsprojekt im Landkreis Friedrichshain-Kreuzberg

Pressemitteilung Nr. 47 vom 4. März 2021

In einem Forschungsprojekt in Friedrichshain-Kreuzberg wird in den nächsten zwei Jahren untersucht, wie Verwaltung und Zivilgesellschaft beim Thema Umwelt zusammenarbeiten können. Ein spezifisches Ziel ist es, die Einrichtung von Lebensmittelpunkten im Distrikt zu unterstützen. Das Forschungsprojekt wird vom Institut für Stadtentwicklung der Universität Stuttgart und vom Institut für Europäische Stadtforschung (IfEU) der Bauhaus-Universität Weimar durchgeführt. Das Bezirksamt und der Lebensmittelrat wurden als zivilgesellschaftliche Akteure als Kooperationspartner für dieses Projekt ausgewählt.

Ziel des Forschungsprojekts ist es zu untersuchen, inwieweit Anforderungen der Zivilgesellschaft zum Thema „Umwelt“ in die Verwaltung übernommen und gemeinsam umgesetzt werden können. Wie können die Forderungen verschiedener Akteure hörbar gemacht werden? Wie können Verhandlungsprozesse effektiv geändert und gestaltet werden? Was kann das Bezirksamt beitragen? Wie können partizipative Prozesse gestaltet werden? Welche Schritte benötigen Sie, um ein langfristiges Projekt aufzubauen? Dies sind alles Fragen, die gemeinsam ausgearbeitet werden sollten.

LebensMittelPunkte in Friedrichshain-Kreuzberg

Ziel des Forschungsprojekts war es, es auf praktische Weise entlang eines bestimmten Projekts aufzubauen. Der Schwerpunkt des Forschungsprojekts sollte auf der Einrichtung von Lebensmittelpunkten im Distrikt liegen. Die LebensMittelPunkte sind eine Idee der Berliner Zivilgesellschaft, die vom Ernährungsrat unterstützt wird.

Menschen aus der Nachbarschaft werden benötigt, um solche Orte zu bauen. Das Bezirksamt und der Berliner Food Council wollen gemeinsam mit den Nachbarschaftsakteuren herausfinden, wie, mit wem und wo solche Food Points in Friedrichshain und Kreuzberg möglich und erwünscht sind und welche Unterstützung die Initiativen für die Entwicklung benötigen. „Der Ernährungsrat befürwortet LebensMittelPunkte in möglichst vielen Stadtteilen. Durch das Projekt können wir auf unseren bisherigen Aktivitäten aufbauen und Erfahrungen einbringen “, sagt Henrike Rieken, Sprecherin des Berliner Lebensmittelrates.

LebensMittelPunkte leben durch die Beiträge der Nachbarschaftsakteure

LebensMittelPunkte sind Treffpunkte, Lern- und Austauschorte zum Thema Ernährung und richten sich an Menschen aus der Nachbarschaft. Hier dreht sich alles um Ernährung. Lebensmittel werden verteilt, gelagert, verarbeitet, gekocht und gegessen. In Gemeinschaftsküchen werden gemeinsam Mahlzeiten zubereitet oder neue Rezepte und Tipps, beispielsweise zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, in Kochkursen ausgetauscht. Wo es die Bedingungen erlauben, können Gemüse und Obst direkt angebaut werden. Neben der Förderung regionaler, nachhaltig produzierter Produkte sollte auch das Thema Lebensmitteleinsparung und Integration benachteiligter Gruppen in den Prozess einbezogen werden. „Die LebensMittelPunkte sind ein wunderbares Konzept, um die vielen Aspekte des Lebensmittelübergangs in unsere Nachbarschaften zu bringen und die Menschen vor Ort zu diesen Themen zu vernetzen. Dies soll das Bewusstsein für regionale nachhaltige Landwirtschaft sowie die Bedeutung der Verfügbarkeit gesunder regionaler Lebensmittel für alle stärken “, sagt Bezirksrätin Clara Herrmann.

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Mehr über LebensMittelPunkte auf der Website des Ernährungsrates Berlin: https://ernaehrungsrat-berlin.de/lebensmittelpunkte/

Kontaktpersonen

Sara Lühmann
Pressesprecher
Telefon: (030) 90298-2843

Dominik Krejsa
Pressestelle für Mitarbeiter
Telefon: (030) 90298-2418

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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