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Friedrichshain-Kreuzberg

Stadtschutzgebiet Karl-Marx-Allee / Frankfurter Allee – Berlin.de

Pressemitteilung Nr. 46 vom 2. März 2021

Mit der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt von Berlin vom 27. Februar 2021 im Schutzgebiet „Karl-Marx-Allee / Frankfurter Allee (ehemals Stalinallee) und ihren angrenzenden Gebieten“ kann die Genehmigung nur zum Schutz des städtischen Charakters verweigert werden Wenn es nur ein strukturelles System gibt oder in Verbindung mit anderen Strukturen das Erscheinungsbild der Stadt, des Stadtbilds oder der Landschaft prägt oder auf andere Weise von städtebaulicher Bedeutung ist und die beantragten Maßnahmen nicht in die Umgebung passen. Die Genehmigung für den Bau von Bauwerken kann verweigert werden, wenn die städtebauliche Gestaltung des Gebiets durch das beabsichtigte Bauwerk beeinträchtigt wird.

Bezirksrat Florian Schmidt erklärt: „Die neue Naturschutzverordnung vervollständigt die städtebaulichen Teile der Pufferzone um das eigentliche Schutzgebiet als weiteres Schutzinstrument zur Erhaltung des Kulturerbes und unterstützt damit die Denkmalschutzaufgaben. Das Bestreben des Welterbes führt zu einer besonders engen Zusammenarbeit und der Einbeziehung aller betroffenen Akteure und Abteilungen unter einem gemeinsamen Banner. „“

Als städtebauliches Gebiet nimmt das Gebiet in Bezug auf Dimensionen und städtebauliche Bedeutung eine herausragende Stellung ein. Die denkmalgeschützte 1. Bauphase der Karl-Marx-Allee hat in der ganzen Stadt eine einzigartige Wirkung, nicht nur im Stadtteil Friedrichshain Kreuzberg – in Bezug auf Stadtstruktur, Architektur und Funktionalität. Die Untersuchung des Gebiets durch ein städtisches Forschungsbüro während der Installationsentscheidung ergab, dass sich dieser Effekt auch auf die Nachbarviertel ausbreitet.

Die Gebiete des Untersuchungsgebietes sind als Schutzgebiete angelegt, in denen beispielhaft die fachmännisch erprobten Kernkomponenten der beispielhaften Stadtentwicklung dargestellt werden, die schutzwürdig sind. Diese sind noch heute im urbanen Raum zu sehen und im räumlichen Kontext zu erleben.

Vor dem Hintergrund der Absicht des Landes Berlin der erste Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee für die vorläufige Liste UNESCO Um das Weltkulturerbe „Double Berlin“ zu registrieren, soll das neue Naturschutzgebiet in erster Linie die entsprechenden Ensembles und ihre städtebaulichen Verbindungen zu den angrenzenden Gebieten im Hinblick auf die Erhaltung von Raum-, Gebäude- und Freiraumstrukturen schützen.

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Sanierungspläne und Sanierungspläne von privaten Eigentümern und kommunalen Wohnungsbaugesellschaften können mit der Naturschutzverordnung und ihren Genehmigungskriterien so geregelt werden, dass die besonderen räumlichen Strukturen sinnvoll erhalten oder sinnvoll ergänzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bezirksamtes:
www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/fachgruppe-stadternlassung/erziehungsgebiete/.

Kontaktpersonen

Sara Lühmann
Pressesprecher
Telefon: (030) 90298-2843

Dominik Krejsa
Pressestelle für Mitarbeiter
Telefon: (030) 90298-2418

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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