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Schockwellen: In der Guardian Weekly-Ausgabe vom 15. April

„Ich habe die Darstellung von vergossenem Blut in letzter Zeit leider gut kennengelernt“, schreibt der Illustrator Peter Reynolds auf seinem Cover-Artwork für das dieswöchige Guardian Weekly-Magazin. „Allerdings, selbst als man gebeten wurde, die Auswirkungen des Krieges über die Ukraine hinaus – auf ganz Europa – zu veranschaulichen, erschien es dennoch notwendig, das Leiden des ukrainischen Volkes in den Mittelpunkt des Bildes zu stellen.“

Während sich die russischen Streitkräfte in der Ukraine zurückziehen und neu formieren für einen erwarteten neuen, anhaltenden Angriff auf die Donbass-Region verlagert sich der Schwerpunkt der dieswöchigen Ausgabe auf einige der weitreichenderen Auswirkungen des Krieges auf Europa.

Deutschland weiß, dass es seine Abhängigkeit von russischem Gas schnell reduzieren muss, aber die wirtschaftlichen Folgen könnten enorm sein. Litauen, das an die russische Enklave Kaliningrad grenzt, fordert ein vollständiges Überdenken der „Stolperdraht“-Verteidigungsstrategie der Nato. In Polen, das jetzt mehr als 2,5 Millionen ukrainische Flüchtlinge beherbergt, wächst die Befürchtung, wie lange die Aufnahme aufrechterhalten werden kann.

Und in Frankreich hat die rechtsextreme Führerin Marine Le Pen – eine bekannte Bewundererin des russischen Präsidenten Wladimir Putin – in einer Stichwahl gegen Emmanuel Macron eine echte Chance, Präsidentin zu werden. Wir denken über einen entscheidenden Wahlkampf für die Zukunft Europas nach, während sich Jonathan Freedland auf den Meinungsseiten fragt, wie lange Putins Freunde auf dem ganzen Kontinent schweigen werden.

Während der dritte Teil des Berichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen die Dringlichkeit der Emissionsbegrenzung bekräftigt, verbringt Dorian Lynskey einen Abend mit den Aktivisten von Just Stop Oil, einer der neuen Generation disruptiver Kampagnengruppen, die versuchen, die Kluft zwischen ihnen zu überbrücken Klimabewusstsein und Handeln.

Dann reist Simon Hattenstone nach Dublin, um Shane MacGowan zu treffen, und findet den legendären ehemaligen Pogues-Frontmann in einem anderen Kapitel seines Lebens, aber immer noch so konträr wie eh und je.

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Quelle: TheGuardian

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