Berlin

Rund elf Wochen vor der Neuwahl in Berlin: Umfrage sieht SPD nur auf Platz drei – Zufriedenheit mit Giffey gestiegen

Laut einer Umfrage liegt die SPD rund elf Wochen vor der Neuwahl in Berlin immer noch nur auf dem dritten Platz. 19 Prozent der Wahlberechtigten würden für die Partei der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey stimmen, wenn an diesem Sonntag die Wahl zum Abgeordnetenhaus stattfinden würde. Das ist das Ergebnis des am Donnerstag von Infratest dimap im Auftrag der „Berliner Morgenpost“ und der RBB-„Abendschau“ veröffentlichten „Berlin Trend“.

Die Grünen sind nach wie vor die beliebteste Partei in der Hauptstadt: Mit 22 Prozent der Stimmen liegen sie knapp vor der CDU mit 21 Prozent. Damit erreichen Grüne und CDU in der Umfrage dieselben Werte wie beim „Berlin Trend“ im September. Die SPD hat dagegen um zwei Prozentpunkte zugelegt.

Die Linke, Juniorpartner der Regierungskoalition, rutschte um einen Punkt auf elf Prozent ab. Die AfD bleibt daher bei zehn Prozent. Auch die FDP verliert einen Punkt und muss mit fünf Prozent um den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus bangen.

Laut Umfrage hat die rot-grün-rote Regierungskoalition derzeit eine Mehrheit von 52 Prozent. Allerdings sind nur 30 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Senats zufrieden oder sehr zufrieden. Der Abwärtstrend setzt sich fort: Im März waren es 39 Prozent und im September 31 Prozent.

Premier Giffey hingegen kann laut Umfrage punkten: 37 Prozent der Befragten waren mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden – sechs Punkte mehr als im September.

Für die repräsentative Umfrage hat Infratest dimap zwischen dem 17. und 21. November 1.179 Wahlberechtigte in Berlin befragt.

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2021 war die SPD mit 21,4 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Es folgen die Grünen mit 18,9 Prozent und die CDU mit 18,0 Prozent. Die Linke erreichte 14,1 Prozent, die AfD 8,0 Prozent und die FDP 7,1 Prozent.

Siehe auch  Virginia Now!: Das Ende des Liedes

Das Berliner Verfassungsgericht erklärte die Abstimmung wegen „schwerwiegender Systemmängel“ und vieler Wahlfehler für ungültig. Am 12. Februar sollen die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den zwölf Kreisparlamenten wiederholt werden. Laut Urteil müssen die Parteien mit den gleichen Bewerbern wie damals antreten – das gilt sowohl für Listen- als auch für Direktkandidaten. (dpa)

  • AfD
  • Berliner Wahl
  • Die Linke: Aktuelle Nachrichten und Beiträge zur Partei
  • FDP
  • Franziska Giffey: Neuigkeiten und Hintergründe zur Bürgermeisterin

Kommentar verfassen

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.