Marzahn-Hellersdorf

„Roboter als Mitschüler“ – Start des Modelltests am Otto-Nagel-Gymnasium

„Roboter als Mitschüler“ – Start des Modelltests am Otto-Nagel-Gymnasium


Bezirksbürgermeister Gordon Lemm mit Schülern und dem Avatar

Bild: BroMedia

Pressemitteilung vom 24.11.2021

Bei der Freitag, 19.11.2021, Gordon Lemm, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf, präsentierte am Otto-Nagel-Gymnasium in Biesdorf den ersten Telepräsenz-Roboter, einen sogenannten „Avatar“. Er oder sie sitzt anstelle eines Schülers im Klassenzimmer und nimmt am Unterricht teil. Dieser Modellversuch soll kranken Schülern mit unterschiedlichen Krankheitsbildern die Teilnahme am Unterricht von zu Hause aus ermöglichen. Der Avatar ist das Modell “AV1” von No Isolation, das erstmals von der Schulbehörde an einer Berliner Schule eingesetzt wird.
Über W-LAN oder ein integriertes LTE-Modem, der Avatar verbindet sich mit dem zu Hause sitzenden Tablet des Kindes. Ausgestattet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher kann der Schüler am Unterricht teilnehmen. Über eine spezielle App kann der Erkrankte den Avatar bewegen, sich aktiv über Lichtsignale melden und auch sprechen. Möchte der Schüler nicht am Unterricht teilnehmen, sondern nur zuhören, kann dies dem Lehrer durch ein optisches Signal signalisiert werden. Das Gerät ist sehr leicht und kann von Klassenzimmer zu Klassenzimmer getragen oder sogar in den Pausen mitgenommen werden.
Für die Nutzung dieser technischen Möglichkeit ist jedoch aus Datenschutzgründen das Einverständnis aller Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Lehrkräfte erforderlich. Aufnahmen sind nicht möglich, Screenshots sind technisch untersagt und die Server für das Streaming stehen in Europa.
Drei weitere Schulen des Landkreises haben bereits ihr Interesse an dem Modellprojekt bekundet, das derzeit umgesetzt wird.

Gordon Lemm, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf: „Für manche Schüler ist es aufgrund schwerer Erkrankungen, Immunschwäche oder psychischer Belastung nicht möglich, Teil ihrer Klasse zu sein. Ich bin sehr stolz, dass wir mit dieser Technologie diesen Studierenden eine Perspektive für den regulären Unterricht bieten können. Ich möchte, dass dies in Zukunft eine Standardleistung der Krankenversicherung wird. Dafür werde ich arbeiten. ”

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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