Berlin

Pssst, der Wettbewerb ist gestartet!: Berlins Wasserstadt bekommt ein Gymnasium

Pssst! Die landeseigene Berliner Wohnungsbaugesellschaft Howoge lädt Planer und Architekten ins Klassenzimmer ein. Der „Realisierungswettbewerb“ für das neue Gymnasium im riesigen Berliner Neubaugebiet in der Wasserstadt Spandau wird derzeit im Hintergrund vorbereitet und soll im Frühjahr starten.

Bis April 2023 sollen die schicksten Modelle eingereicht werden. Das geht aus der neuen Ausschreibung des Landes hervor, über die jetzt der Tagesspiegel für Spandau berichtet hat.

Zwischen Bibergelände, Neubauten und Laubenkolonien entsteht in der Rhenaniastraße 35 die neue Berliner Schule für 660 Jugendliche. Das ehemalige Industriegebiet an der Havel wird in ein riesiges Neubaugebiet umgewandelt, in dem tausende Wohnungen entstehen werden. Zwei weitere Neubaugebiete in unmittelbarer Nachbarschaft sind derzeit in Planung: Insel Gartenfeld (3.700 Neubauwohnungen) und der Siemens-Campus (2.800 Neubauwohnungen).

95.000 Euro Preisgeld liegen auf dem Tisch: Die Jury, darunter Schulrat Frank Bewig, CDU, tagt am 1. Juni 2023 und ermittelt das Siegeramt, bevor es eigentlich losgehen soll.

Die neue Schule soll 2028 eröffnet werden.

Geplant ist der „Neubau eines 4-zügigen Gymnasiums samt Sporthalle mit insgesamt drei Hallenteilen mit Galerie, Freizeit- und Erholungsbereichen“. Der Zeitplan laut Bauplan: „Beginn der Bauphase ist für das 3. Quartal 2025, die Inbetriebnahme der Schule ist für 2028 angekündigt.“

Auf der anderen Seite der Havel wird im kommenden Sommer eine neue Grundschule eröffnen, die noch keinen Namen hat: Tagesspiegel-Leser haben schon spannende Ideen dafür – vielleicht würde eine Idee auch gut zur neuen Hauptschule in Haselhorst passen: Wie wäre es Atze-Brauner-Gymnasium?

Sechs neue Schulen sind in Spandau geplant, das wegen der vielen Berliner Neubaugebiete stetig wächst – von Staaken bis Siemensstadt. Die komplette Liste finden Sie hier im Tagesspiegel. In Staaken an der Heerstraße entsteht derzeit eine neue Grundschule: Hier die Details im Tagesspiegel. Und parallel dazu entsteht die Schule am Fehrbelliner Tor – wie in Staaken im „Kompartiment“-Stil. Und was bedeutet dieser Name? Hier ist die Tagesspiegel-Story. Ein weiterer Standort in der Heerstraße steht auf der Kippe, wie Schulrat Frank Bewig, CDU, jetzt dem Tagesspiegel sagte: Hier geht es zum Interview.

Siehe auch  Neuer Ombudsmann, mehr Geld: Berliner Senat will Rechte für Pflegefamilien stärken

  • Spandau

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