Treptow-Köpenick

Ordnungsamt Treptow-Köpenick – Partys, Lärm und Müll auf Grünflächen weiterhin ein Problem

Ordnungsamt Treptow-Köpenick – Partys, Lärm und Müll auf Grünflächen weiterhin ein Problem


Vermüllung des Parks

Bild: BA Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 21.09.2021

Als das Ordnungsamt Treptow-Köpenick am Wochenende illegale Musikveranstaltungen überprüfte, kam es erneut zu Verstößen. Vor allem zum Jugendschutzgesetz mussten die Servicemitarbeiter zahlreiche Stellungnahmen abgeben. Die starke Verschmutzung von Parks, Grünanlagen und öffentlichen Plätzen durch Partygruppen bleibt ein großes Problem.

Im Rahmen einer Sonderaktion in der Nacht von Samstag auf Sonntag überprüften Mitarbeiter des Ordnungsamtes einzelne Orte, die bereits in der Vergangenheit auf Lärmbelästigung und illegale Musikveranstaltungen aufmerksam wurden. Bei einem privaten Jugendtreff in der Wuhlheide machten Servicekräfte sieben Aussagen nach dem Jugendschutzgesetz. Unerlaubte alkoholische Getränke und Tabakwaren wurden mit Zustimmung der Anwesenden vor Ort vernichtet. Die Jugendlichen wurden auch gebeten, das Gelände umgehend zu säubern. An anderer Stelle wurden die Mitarbeiter auf eine private Geburtstagsfeier für rund zehn Personen aufmerksam. Um weitere Lärmbelästigungen zu vermeiden, wurden die Anwesenden gebeten, die Lautstärke des Lautsprechers im Betrieb deutlich zu regulieren und die Location nach dem Verlassen zu reinigen. Bei einer Nachkontrolle vor Ort traf das Servicepersonal auf mindestens 20 Personen und wieder laute Musik. Da sich die Anwesenden vehement weigerten, die Lautsprecherbox zu sichern, musste die Polizei hinzugezogen werden.

Beim Verlassen des Standorts konnten die Mitarbeiter noch mehr Musik aus einer anderen Richtung hören und trafen vor Ort auf rund 200 feiernde Menschen. Aufgrund der großen Mehrheit der Feiernden musste auch hier um polizeiliche Unterstützung gebeten werden. In der Zeit bis zum Eintreffen des Funkwagens wurde das Servicepersonal auf eine stark betrunkene, regungslose Person aufmerksam. Erste Hilfe leisteten die Sachbearbeiter des Ordnungsamtes, und als die Polizei eintraf, konnte der Minderjährige wieder kontaktiert werden. Da kein Erziehungsberechtigter zu erreichen war, wurde der sogenannte Transportiert Ambulanz die Person vorerst in das nächstgelegene Krankenhaus. Vor Ort wurde ein Atemalkoholwert von mehr als 1,5 Promille gemessen. Mit Hilfe der Polizei konnte der Standort geräumt werden. Zehn Personen wurden wegen der starken Verschmutzung vor Ort genannt.

Mehrere Personen hatten sich in der geschützten Grünanlage nahe der Minna-Todenhagen-Brücke verabredet, Alkohol zu trinken. Eine kleinere Lautsprecherbox war beim Eintreffen des Servicepersonals bereits mit moderater Lautstärke in Betrieb. Der Besitzer der Box wurde benannt und als Verantwortlicher für den weiteren Verlauf der Sitzung benannt. Bei einer Nachkontrolle waren keine Beanstandungen zu erheben. Unter der Brücke Minna-Todenhagen selbst fanden die Mitarbeiter mehrere Personen und diverses Partyequipment. Die laute elektronische Musik, mehrere aufgestellte Lichtspieler und die für illegale Partys bekannte Location ließen den Verdacht auf eine geplante größere Veranstaltung aufkommen, sodass die Räumlichkeiten entsprechend abgesichert wurden.

    .

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.