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Treptow-Köpenick

Ordnungsamt Treptow-Köpenick – Jahresbilanz der Veterinär- und Lebensmittelkontrolle

Im Jahr 2020 befasste sich die tierärztliche Aufsicht im Amt für öffentliche Ordnung hauptsächlich mit einer intensiven Epidemie von Tierseuchen. Neben afrikanischer Schweinepest (ASP), das im September 2020 erstmals auch in Deutschland nachgewiesen wurde, bildete das West-Nil-Virus bei Vögeln im Sommer und Herbst zusätzliche Schwerpunkte und nach einem Ausbruch in Berlin Ende des Jahres die Vogelgrippe. Insgesamt betrafen 50% der Prozesse die Überwachung von Tierseuchen und die Überwachung des Verkehrs mit tierischen Nebenprodukten. Der Rest entfiel auf Tierschutz und Sicherheit.

Während der Koronapandemie gab es einen starken Anstieg der Tierregistrierungen – insbesondere der privaten Hühnerhaltung. Der Trend zur Hobbybienenzucht ist ebenfalls ungebrochen und die Zahl der Imker im Bezirk ist konstant bei rund 240.
Aufgrund offensichtlicher Verstöße gegen den Tierschutz und / oder der Nichteinhaltung von Anweisungen mussten im vergangenen Jahr neun Hunde beschlagnahmt werden, zwei konnten an ihre Besitzer zurückgegeben werden, der Rest wurde zur weiteren Vermittlung durch das Tierheim freigegeben. Zusätzlich wurden acht Aufbewahrungsverbote erlassen. Insgesamt 80 Inspektionen vor Ort wurden nach Berichten durchgeführt, bei denen der Verdacht bestand, dass Tiere gegen den Tierschutz verstoßen. Darüber hinaus wurden der Veterinärinspektion rund 100 Fälle von Bissen gemeldet, in der Hälfte der Fälle handelte es sich um Menschen. Drei Tiere mussten gesichert werden, um Gefahren abzuwenden. Die Zahl der registrierten meldepflichtigen Hunde im Distrikt lag Ende des Jahres bei rund 320.

Im Jahr 2020 gab es im Bezirk Treptow-Köpenick rund 3.850 Lebensmittelunternehmen. Im Laufe des Jahres wurden von der Lebensmittelaufsichtsbehörde des Amtes für öffentliche Ordnung insgesamt fast 2.740 Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften und lebensmittelrechtlichen Vorschriften sicherzustellen, obwohl die Abteilung den Außendienst in der EU intensiv unterstützte erste Phase der Pandemie. Dies bedeutet, dass die Kontrollzahlen des Vorjahres trotz vorübergehender Reduzierung der Mitarbeiterzahl nahezu beibehalten werden konnten. Drei Unternehmen mussten wegen erheblicher Hygienedefizite vorübergehend geschlossen werden. Darüber hinaus gab es 616 Kurzwarnungen für Lebensmittel und Utensilien, deren Rückrufe von der Lebensmittelaufsichtsbehörde überwacht wurden.

Die Abteilung erhielt mehr als 60 Beschwerden von Bürgern.
Während im Laufe des Jahres nur sehr wenige Volksfeste stattfanden, überprüften die Mitarbeiter die zunehmend frequentierten Wochenmärkte und die zunehmende Anzahl von Lieferservices. Der Online-Handel mit Lebensmitteln und Konsumgütern nahm zu und es wurden Anfragen zur Implementierung neuer Geschäftsmodelle gestellt, die sich auf die Herstellung von Lebensmitteln und Kosmetika in Privathaushalten auswirken.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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