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Neuer Radweg an der Müllerstraße – gefährlicher Abschnitt wird mit Provisorium sicherer

Neuer Radweg an der Müllerstraße – gefährlicher Abschnitt wird mit Provisorium sicherer

Pressemitteilung Nr. 337/2021 vom 15.09.2021

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünanlagen, Sabine Weißler, informiert:

Die Müllerstraße ist für Radfahrer eine gefährliche Route. Es ist für Radfahrer möglich, diese zu umgehen, aber unser Ziel ist es, alle Straßen Berlins für Radfahrer sicher und komfortabel zu machen und Radfahrer nicht im Zick-Zack-Verfahren zu lassen, um Wege zu finden.

Ähnliche Umfahrungen für den Autoverkehr gibt es nicht und so ist die Müllerstraße die ultimative Nord-Süd-Verbindung durch den Wedding. Hohes Verkehrsaufkommen, Busverkehr, Anlieferzonen, seitliche Parkstreifen und nirgendwo Radstreifen, machen die Müllerstraße zu einer Bastion eines überholten Urbanitätsverständnisses, in dem Begriffe wie Umweltgerechtigkeit, Klimaschutz, klimafreundlich, sicher Mobilität trat nicht auf. An kaum einem anderen Ort im Wedding wird dieses Problem so sichtbar in Asphalt gegossen wie in der Müllerstraße.

Seit Jahren wird eine Sanierung der Seestr. zum S+U-Bahnhof Wedding geplant. Die Planungen waren fast abgeschlossen, als das neue Mobilitätsgesetz eine Umplanung notwendig machte oder die Senatsverwaltung einen Neubau nach alten Maßstäben verbot. Eine neue Planungsphase begann mit der Absicht, den neuen Standard des Mobilitätsgesetzes durch die Reduzierung der beiden Pkw-Spuren auf 1½ („Extra Wide Lane“) umzusetzen. Geplant waren weitere zwei Jahre, bis die Senatsverwaltung im April 2021 beschloss, ihn auf zwei Pkw-Fahrstreifen zu belassen, einen breiten Radweg zu bauen und die erforderliche Breite durch Reduzierung des Medians zu erreichen.

Der Bezirk hat sich entschieden, kein Happy End der idealen Planung für die Müllerstraße abzuwarten. Landrätin Sabine Weißler hat im Februar eine Task Force Müllerstraße eingesetzt, um eine tragfähige Übergangslösung für den gefährlichen Abschnitt der Müllerstraße zwischen Luxemburger Straße/Schulstraße und S+U-Bahnhof Wedding zu erarbeiten.

Diese ist nun abgeschlossen und die bauliche Umsetzung geht weiter. Die Übergangslösung ist mehr als ein Pop-Up-Radweg, denn für die sichere Nutzung werden schwierige und potenziell gefährliche Bereiche geschaffen. Auf beiden Seiten entsteht ein 3 m breiter Radweg, der Platz für Fußgänger bleibt unberührt, die Parkspur entfällt somit.

Die Planungen zur Endsanierung der Müllerstraße werden von SenUVK und dem Bezirk vorangetrieben und alle Beteiligungsformate erfüllt. Bis zu dieser endgültigen Sanierung sorgt der Stadtteil nun im Wedding für etwas mehr Sicherheit für Radfahrer.

Medienkontakt:

Landratsamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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