Welt Nachrichten

Neue Festnahme im Zusammenhang mit Mord an Amazon-Experte und Journalist

RIO DE JANEIRO – Die brasilianische Bundespolizei sagte am Freitag, sie habe einen Mann festgenommen, um seine möglichen Verbindungen zur illegalen Fischerei in dem Gebiet zu untersuchen, in dem der britische Journalist Dom Phillips und der indigene Experte Bruno Pereira vor etwas mehr als einem Monat getötet wurden.

Dies ist die vierte Festnahme seit Beginn der Ermittlungen, und die Polizei sagte in einer Pressekonferenz am Freitag, dass die Ermittlungen fortgesetzt würden, um „zu sehen, ob weitere Personen beteiligt sind“.

Die Behörden sagten, sie untersuchen, ob der Mann, der am Donnerstag wegen der Vorlage gefälschter Dokumente festgenommen wurde, Verbindungen zu illegalen Fischereiaktivitäten im indigenen Territorium des Javari-Tals hat, das an Peru und Kolumbien grenzt. Die Identität des Mannes ist unbekannt.

In der Region herrscht ein langer Konflikt zwischen indigenen Stämmen und armen Fischern, die angeheuert wurden, um in das Javari-Tal einzudringen, um Arapaima, Schildkröten und Wild zu fangen. Pereira, ein Beamter des brasilianischen Büros für indigene Angelegenheiten, kämpfte jahrelang gegen diese Invasionen und war mehrfach bedroht worden.

Phillips war mit Pereira unterwegs und recherchierte für ein Buch darüber, wie man den größten Regenwald der Welt retten kann.

Ihre Leichen wurden letzten Monat gefunden, nachdem der Fischer Amarildo da Costa de Oliveira, Spitzname Pelado, gestanden hatte, Phillips, 57, und Pereira getötet zu haben, bevor er die Polizei zu ihren Überresten führte. Die Polizei verhaftete auch Pelados Bruder, den Fischer Oseney da Costa de Oliveira.

Der Fall, bisher in den Händen staatlicher Behörden, wurde diese Woche an einen Bundesrichter übergeben.

.

Quelle: ABC News

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.