Reinickendorf

Neue Entsorgungsmethode für verlassene Einkaufswagen

Neue Methode zur Entsorgung von verlassenen Einkaufswagen

Pressemitteilung Nr. 9952 vom 15.11.2021


Vergrößerung: Geparkter Einkaufswagen in Reinickendorf.  Der erste Müll ist schon eingeworfen.

Geparkter Einkaufswagen in Reinickendorf. Der erste Müll ist schon eingeworfen.

Bild: BA Reinickendorf

Ein Grund für die zunehmende Vernachlässigung im öffentlichen Raum ist die Tatsache, dass Einkaufswagen abgestellt werden. Das Problem sind weniger die Einkaufswagen als der Müll, der hineingeworfen wird. Bisher wurden die verlassenen Einkaufswagen an die Berliner Stadtreinigungsfirmen verkauft (BSR) gemeldet und von ihnen entsorgt. Dies verursacht Kosten sowohl für den Entsorgungsbetrieb als auch für die Supermarktketten, die die entsprechenden Wagen kaufen müssen.

Landrat Sebastian Maack (AfD) hat deshalb beschlossen, in Reinickendorf ein neues Verfahren einzuleiten, um die Einkaufswagen schnell in die Supermärkte zurückzubringen. Dieser Prozess ist in diesem Herbst erfolgreich gestartet: Die Einkaufswagen werden von den Supermärkten selbst abgeholt und an den Standort zurückgebracht. Das spart nicht nur Geld für alle Beteiligten und verbessert das Straßenbild, sondern ist auch ein nachhaltiger Schritt zur Abfallvermeidung.

Stadtrat Maack erklärt: „Ich habe mich geärgert, dass hier auf allen Seiten unnötige Kosten entstanden sind und Einkaufswagen oft viel zu lange auf der Straße stehen und als Mülleimer missbraucht wurden. Leider nur der erste Schritt EDEKA, Norma und Lidl meldeten Kontaktpersonen für die Sammlung. Einkaufswagen der anderen Ketten werden weiterhin von den BSR entsorgt. Ich hoffe aber, dass dieses gute Beispiel Anklang findet und das Konzept auch andere Supermarktketten und Stadtteile überzeugt. Ideal wäre es, wenn sich die Supermärkte in ganz Berlin auf einen gemeinsamen Dienstleister einigen könnten, damit Bürger und Ordnungsamt einen einzigen Ansprechpartner haben. Das neue Verfahren ist sicherlich nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zu mehr öffentlicher Ordnung und Sauberkeit, aber mit vielen kleinen Schritten kann man auch viel erreichen. ”

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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