Charlottenburg-Wilmersdorf

Müll- und Schrottbeseitigung kostet mehr als 15 Prozent des Grünflächenetats

Die Auswertung der Ausgaben für die Müllbeseitigung in den Grünanlagen und Spielplätzen des Bezirks für das Jahr 2020 macht deutlich, dass ein wachsender Anteil der Mittel für die Grünflächenunterhaltung nur für die Müllbeseitigung aufgewendet werden muss. Mit mehr als 1,1 Millionen Euro stiegen diese Kosten auf mehr als 15 Prozent des Grünflächenetats. Neben der bewussten Ablagerung von Müll und Schrottgegenständen in den Grünanlagen des Bezirks, die eine erhebliche kriminelle Energie voraussetzen, sind auch die Hinterlassenschaften der „To-Go-Kultur“ ein wesentlicher Faktor beim Anstieg der Müllmengen.

Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger:

Man stelle sich vor, wie unsere Grünanlagen aussehen würden, wenn sie nicht ständig vermüllt würden, und wir mehr als eine Millionen Euro zusätzlich in die Pflege der Pflanzen und Anlagen stecken könnten. Wir alle würden das genießen. Die zunehmende Müllflut durch To-Go-Produkte muss schnellstmöglich durch rigorose Pfandsysteme bekämpft werden. Dazu brauchen wir rasch die rechtlichen Grundlagen.

Im Auftrag
Beytas

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.
Mehr Informationen zum berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie auf www.charlottenburg-wilmersdorf.de.

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