Berlin

Marihuana im Millionenwert verschickt: Mutmaßliche Händlerfamilie in Berlin angeklagt

Eine Berliner Familie und ihre Komplizen sollen mit einem umfangreichen Marihuana-Versandhandel Millionen Euro verdient haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage gegen die 63-jährigen Eltern, ihren 31-jährigen Sohn und zwei weitere Männer im Alter von 29 und 33 Jahren wegen Banden- und bewaffneten Drogenhandels erhoben, wie am Montag bekannt gegeben wurde.

Seit Mai 2021 soll die Bande über mehrere Shops im sogenannten Darknet, einem unter anderem von Kriminellen genutzten Teil des Internets, zwischen fünf und 30 Gramm Marihuana per Post an zahlreiche Kunden verschickt haben.

Laut Ermittlungen könnten die deutsche Familie und ihre deutschen Komplizen in 13 Monaten rund 60.000 Warensendungen verschickt haben, was 600 Kilogramm Marihuana und Einnahmen von 4,8 Millionen Euro entspräche.

Im Mai 2021 wurden in einem Postverteilzentrum auffällige Briefe bemerkt. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Knapp 1.300 Briefe mit rund 18 Kilogramm Marihuana wurden vor der Zustellung aus dem Verkehr gezogen. Im Juni 2022 fand die Polizei bei Durchsuchungen Drogen, Waffen, Munition und rund 450.000 Euro Bargeld bei den Verdächtigen. Das Cannabis stammte aus vier professionell betriebenen Züchtungsanlagen in Bayern. (dpa)

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