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Mitte

„Local Corona Monitoring“ für den Bezirk Mitte: Ergebnisse der RKI-Studie und Stellungnahme zur Löschung eines Live-Streams

Pressemitteilung Nr. 060/2021 vom 18.02.2021

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, informiert:

In einer Online-Pressekonferenz am 17. Februar 2021 wurden die Ergebnisse der Studie „Corona Monitoring Local“ des Robert Koch-Instituts (RKI) vorgestellt.

Für das Bezirksamt ist es sehr wichtig, der Öffentlichkeit umfassende Informationen über das Koronavirus und seine Verbreitung, insbesondere auch in Berlin-Mitte, zur Verfügung zu stellen. Deshalb wurden die Ergebnisse einer entsprechenden Studie des Robert-Koch-Instituts gestern auf einer öffentlichen Pressekonferenz vorgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem Central District Office hat die RKI Ende 2020 wurden im Bezirk Mitte insgesamt 2.287 Personen untersucht und befragt.

Um einer noch größeren Öffentlichkeit die Teilnahme an der Präsentation der Veranstaltungen zu ermöglichen, wäre es wünschenswert gewesen, diese Pressekonferenz über einen Live-Stream verfolgen zu können. Da dies im Bezirksamt aufgrund mangelnder Erfahrung mit Online-Pressekonferenzen nicht geplant war, war keiner der Teilnehmer über die Möglichkeit eines Live-Stream-Formats informiert worden.

Gestützt auf die Aussagen des Berliner Datenschutzbeauftragten im Live-Stream von BVV-Sitzungen geht das Bezirksamt davon aus, dass ein Live-Stream eine Übermittlung personenbezogener Daten (Bild, Sprache) an sogenannte Dritte darstellt, was ein Verfahren gemäß Artikel 7 ist DSGVO Verständliche (in der Regel schriftlich) Einwilligung des Betroffenen (Art. 6 Abs. 1 li ta DSGVO) erfordert.

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Aufgrund des kurzfristigen Charakters der Tagesschau beantragt das Bezirksamt nach Rücksprache mit der RKI Eine Übermittlung konnte vor diesem Hintergrund nicht zustimmen, da die Zustimmung der Teilnehmer nicht so kurzfristig abgefragt und dokumentiert werden konnte.

Wir bedauern dies und werden das nächste Mal von Anfang an eine Live-Übertragung ermöglichen. Es war nicht die Absicht des Bezirksamtes, Informationen zurückzuhalten, insbesondere das RKI Bei der Pressekonferenz wurden insbesondere die Dienste des Zentralen Gesundheitsamtes und die Zusammenarbeit des Bezirksamtes hervorgehoben.

Die Ergebnisse der Studie „Corona Monitoring Local“ finden Sie auch auf der Website des Robert Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/cml-studie/cml-studie.html

Studie „Corona Monitoring Local“:

Im Rahmen der repräsentativen Studie wurden vom 17. November bis 5. Dezember 2020 2287 Erwachsene aus dem Bezirk Mitte untersucht RKI das Vorhandensein von Antikörpern gegen die SARS-CoV-2-Virus in 4,4 Prozent der Teilnehmer gefunden. Antikörper wurden bei Frauen (3,8 Prozent) etwas seltener nachgewiesen als bei Männern (4,9 Prozent). 20 Prozent der Teilnehmer mit Antikörpern hatten keine typischen Krankheitssymptome; 80 Prozent haben mindestens eines der Symptome wie Fieber über 38 Grad, Atemnot, Atemnot, Lungenentzündung, laufende Nase, Husten, Atembeschwerden, Halsschmerzen, Geruchs- / Geschmacksstörungen. Die Studie entdeckte 2,2-mal mehr Infektionen als die offiziellen Berichtszahlen zeigen. Bei 37 Prozent der Erwachsenen, die vor der Studie positiv getestet wurden SARS-CoV-2 wurde getestet, es konnten keine Antikörper mehr nachgewiesen werden. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass es keine Immunität gibt.

Die Studienteilnehmer waren PCR– Halsabstriche und Blutproben wurden untersucht, um akute und frühere Infektionen zu identifizieren. Darüber hinaus wurden die Personen eingehend befragt.

Ziel war es, in einem von der Pandemie besonders betroffenen Gebiet wie dem Bezirk Mitte herauszufinden, wie viele Menschen akut infiziert sind oder bereits infiziert wurden, wie viele Krankheiten symptomatisch sind und unentdeckt bleiben.

In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse im Hinblick auf demografische, soziokulturelle und soziale Faktoren genauer analysiert. Dies sollte Informationen über einzelne Kurse, Ursachen für die Ausbreitung und Risikogruppen liefern. Eine Untersuchung von Varianten der SARS-CoV-2-Virus ist möglich.

Stephan von Dassel: „Ich möchte den Menschen in Berlin-Mitte danken, die an der Studie teilgenommen haben. Die Pandemie kann nur unter Kontrolle gebracht werden, wenn alle Bürger mit den Gesundheitsbehörden sowie mit Wissenschaft und Forschung zusammenarbeiten. „“

Bezirksrat Ephraim Gothe: „Wir sind stolz darauf, dass das Robert Koch-Institut bei Wedding zu Hause ist. Als Distrikt arbeiten wir derzeit am Ausbau der Infrastruktur für die RKIum der Wissenschaft bei der Bekämpfung der Pandemie zu helfen. Mein Dank geht daran RKI und die vielen Menschen im Distrikt, die jeden Tag mit aller Kraft daran arbeiten, die Pandemie zu überwinden. „“

Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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