Mitte

Kunst am Bau für die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Zille-Haus

Kunst am Bau für die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Zille-Haus

Pressemitteilung Nr. 332/2021 vom 13.09.2021

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünanlagen, Sabine Weißler, informiert:

Am 9. September 2021 tagte die Jury zum eingeschränkten, einphasigen, anonymen Kunst am Bau-Wettbewerb im Zusammenhang mit einer kompletten Innenrenovierung der Kinder- und Jugendfreizeitanlage Zille Haus in Berlin-Moabit. Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden die Künstlerinnen Tina Born, Jelena Fuzinato, Idan Hayosh und Anett Lau eingeladen.

Unter dem Vorsitz der Künstlerin Seraphina Lenz diskutierte die Jury ausführlich alle eingereichten künstlerischen Entwürfe und gab einstimmig eine Empfehlung für den Entwurf „ohne Titel (Gravuren)“ der Künstlerin Jelena Fuzinato.

Es werden Gravuren von Zeichnungen der Nutzer vorgeschlagen: innen, die mit einer Handgravurmaschine auf geeignete Wand- und Bodenflächen im Inneren des Gebäudes übertragen werden. Diese kaum sichtbaren Spuren können mittels Frottage (Papierblatt, das über die Fläche gelegt und mit einem Stift flach markiert wird) sichtbar gemacht werden.

Das Zille-Haus in der Rathenower Str. 17 in 10559 Berlin ist eine Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung mit angeschlossenem Theaterbereich, einem Familienzentrum und einer Jugendberatungsstelle. Im Zusammenhang mit der Sanierungsmaßnahme das Bezirksamt Berlin Mitte, Referat Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen, Grünanlagen / Referat Kunst, Kultur und Geschichte in Kooperation mit dem Referat für Schule, Sport & Facility Management / Das SE-Gebäudemanagement sowie das Jugendreferat lobten das Jugendamt Familien- und Bürgerservice aus Berlin einen begrenzten, einphasigen, anonymen Kunstwettbewerb. Ziel des Kunstwettbewerbs war es, einen eigenständigen und für dieses Gebäude konzipierten Komplex Kunst am Gebäude zu entwickeln, der sich künstlerisch mit dem Ort und seiner Nutzung auseinandersetzt.

Das Bauvorhaben wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen des Programms Soziale Stadt mit 4,63 Millionen Euro gefördert. Für die Umsetzung der Kunst in der Architektur stehen insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung.

Stimmberechtigte Mitglieder der Jury waren die Künstlerinnen: Seraphina Lenz, Beatrice Schütt Moumdjian und Ulrich Vogl sowie Marek Marczynski, Mitarbeiter im Zilleklub und Ramona Reiser, Bezirksrätin für Jugend-, Familien- und Bürgerservice im Bezirksamt Mitte in Berlin. Als stellvertretende Richterin war immer Alona Rodeh anwesend. Der Wettbewerb wurde von der Künstlerin Stefka Ammon betreut.

Alle Wettbewerbsbeiträge werden in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Ort und Zeitraum werden zeitnah bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Kunstwettbewerb und zu allen eingereichten Entwürfen finden Sie unter: https://kultur-mitte.de/stadtkultur/kunst-am-bau/

Medienkontakt: #kulturmitte #kisr_berlin
Landratsamt Mitte, Landrätin Sabine Weißler, Tel.: (030) 9018-33500

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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