Mitte

Klarstellung zur Berichterstattung zum Strandbad Plötzensee

Klarstellung zur Berichterstattung zum Strandbad Plötzensee

Pressemitteilung Nr. 253/2021 vom 22.07.2021

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, informiert:

Im Newsletter Mitte des Tagesspiegels sowie in anderen Veröffentlichungen wird dem Landratsamt Mitte vorgeworfen, Veranstaltungen im Strandbad Plötzensee kurzfristig verboten zu haben. Dies geschah im Widerspruch zu früheren Diskussionen und Zusagen des Landratsamtes. Dies würde bedeuten, dass sich das Landratsamt kulturfeindlich verhalten würde.

Die Vorwürfe gegen das Landratsamt und die entsprechenden Medienberichte treffen nicht zu und nehmen einseitig die Position der kommerziellen Veranstalter ein. Das Landratsamt unterstützt kulturelle Veranstaltungen und bemüht sich, ihnen während der pandemiebedingten Einschränkungen mehr öffentliche Räume zur Verfügung zu stellen. Das Landratsamt bearbeitet alle Anfragen zum Gleichbehandlungsgrundsatz unabhängig von ihrem konkreten Inhalt. Wie im Vorjahr hat das primetime theater auf einer Theaterbühne am Plötzensee einen attraktiven alternativen Standort gefunden. Auch kleinere Musikveranstaltungen durften im Rahmen der Bar am Strandbad stattfinden.

Bei der Nutzung der Außenbereiche der Clubs ist das Distriktbüro offen für Übergangslösungen für Ausnahmen von der bisherigen Genehmigungspraxis und hat sich bereits mit der Clubkommission beraten.

Das Bezirksamt hat den Veranstaltern, dem Vereinsausschuss und der Senatsverwaltung für Kultur seit vielen Wochen klar kommuniziert, dass die betreffenden Großveranstaltungen auch im Rahmen weitreichender behördlicher Zugeständnisse aus baurechtlichen Gründen nicht genehmigt werden können und Emissionsgesetz. Die von den Veranstaltern geplanten massiven Bauwerke, für die eine Baugenehmigung erforderlich wäre, sind im Außenbereich nicht und aus Gründen der Gleichbehandlung „ausnahmsweise“ nicht zulässig. Zudem würden Veranstaltungen mit einer geplanten Anzahl von bis zu 1.000 Personen die Erholungsfunktion des Naturschutzgebietes Rehberge und des Strandbades deutlich einschränken. Diese Funktionen muss das Landratsamt vor allem für Menschen im dicht besiedelten Wedding und ohne Freizeitalternativen schützen.

Auch ist es unwahrscheinlich, dass mit der Genehmigung von eintrittspflichtigen Großveranstaltungen am Plötzensee die Zahl der illegalen „Partyveranstaltungen“ in Mittes Grünanlagen reduziert werden kann.

Das Landratsamt bedauert, dass der Veranstalter unerlaubte Veranstaltungen aktiv vermarktet und die Vereinskommission das Strandbad Plötzensee in ihren Veröffentlichungen als Standort „evtl. laute Ereignisse“. Die vom Landratsamt mehrfach vorgeschlagene Idee, mit den Betreibern des Freilichtkinos Rehberge als etablierte und voll ausgestattete Eventlocation Gespräche über die Doppelnutzung zu führen, wurde leider noch nicht aufgegriffen.

Medienkontakt:

Landratsamt Mitte, Pressestelle, E-Mail: presse@ba-mitte.berlin.de

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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