Charlottenburg-Wilmersdorf

Grünflächenamt saugt Eichenprozessionsspinner aus den Bäumen am Hans-Rosenthal-Sportplatz

Wegen des starken Befalls mit Eichenprozessionsspinnern muss das Grünflächenamt in diesem Jahr die Schädlinge aus vielen Bäumen im Bezirk, wie hier an der Hans-Rosenthal-Anlage am Kühlen Grund, absaugen.

Umweltstadtrat Oliver Schruoffeneger:

Diese Arbeit ist für unsere Mitarbeiter mühselig und zeitaufwändig. Aber wir haben den Eindruck, dass die Population dieser Schädlinge in den vergangenen Jahren zugenommen hat, weshalb wir so verfahren müssen. Zum einen reagieren viele Menschen hochallergisch bei Kontakt mit den Haaren der Raupe, zudem werden die befallenen Bäume durch den Kahlfraß geschädigt.

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein nachtaktiver Schmetterling und gehört zur Familie der Zahnspinner Notodontidae. Er ist seit 2004 auffällig geworden und tritt seitdem verstärkt und mit steigender Tendenz im Berliner Stadtgebiet auf. Besonders nach Trockenjahren neigt er zu Massenvermehrungen, die zu Kahlfraß an Eichen führen können. Massenvermehrungen hat es in den letzten 70 Jahren immer wieder gegeben; 1936 bis 1939, 1948 bis 1950 und 1970. Im Süddeutschen Raum traten von 1984 bis 1988, von 1994 bis 1997 und ab 2000 Eichenprozessionsspinner vermehrt auf.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Pflanzenschutzamts Berlin.

Im Auftrag
Brühl

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.
Mehr Informationen zum berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie auf www.charlottenburg-wilmersdorf.de.

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