Spandau

Gedenkstunde zum Judenpogrom 1938 in Spanda

Gedenkstunde zum Judenpogrom 1938 in Spanda

Pressemitteilung vom 03.11.2021


Gedenkstätte Jüdische Synagoge Ecke Lindenufer / Sternbergpromenade

Bild: BA Spandau

Das Bezirksamt Spandau veranstaltet eine Gedenkstunde mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde in Berlin zum Gedenken an die Novemberpogrome vom 9. bis 10. November 1938.

Die diesjährige Gedenkfeier zum Gedenken an die Novemberpogrome gegen jüdische Bürger 1938 findet statt

am Donnerstag, 11.11.2021,
Um 10:00 Uhr
auf dem Areal vor dem Denkmal Lindenufer / Sternbergpromenade

Gemeinsam mit Vertretern der Kirchen und Schülerinnen und Schülern wollen wir öffentlich an das Leid der Spandauer Bevölkerung jüdischen Glaubens in der Zeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft erinnern und im Landkreis Spandau noch einmal ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit setzen.

Auch in diesem Jahr wird ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde Berlin, Herr Jonah Sievers, sowie Herr Kantor Simon Zkorenblut an der Gedenkstunde teilnehmen.

Für den Inhalt der Gedenkveranstaltung war die Ev. Kirchenkreis Spandau übernommen. Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an dieser Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

Informationen zum Mahnmal am Lindenufer:

Das Mahnmal am Lindenufer wurde 1989 errichtet und erinnert an die Spandauer Synagoge. Es stand an der Ecke Lindenufer/Kammerstraße und wurde in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 durch Brandstiftung zerstört.

„Jeder hat einen Namen“ – unter diesem Motto wurde das Mahnmal 2012 um eine Namenswand erweitert. Die eingefügten Namenssteine ​​erinnern an die Spandauer Juden jüdischer Herkunft, die während des NS-Regimes deportiert und ermordet wurden. Das gesamte Denkmal wurde nach Plänen von Ruth Golan-Zareh (1944-2012) und Kay Zareh errichtet.

Der Abschnitt des Uferweges an der Havel zwischen Juliusturmbrücke und Dischingerbrücke, auf dem sich auch das Mahnmal befindet, heißt seit November 2014 „Sternbergpromenade“ und erinnert an die Familie Sternberg, die zu den einflussreichsten jüdischen Familien in Spandau fast zwei Jahrhunderte lang war.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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