Spandau

Gedenkstunde zum Judenpogrom 1938 an der Gedenkstätte Lindenufer

Gedenkstunde zum Judenpogrom 1938 an der Gedenkstätte Lindenufer

Pressemitteilung vom 11.11.21


Gedenkstunde Pogrom Spandau 2021 / Ina Bittroff, Vorsitzende der Bezirksversammlung / Dr. Carola Brückner, Bezirksbürgermeisterin Spandau

Von links Ina Bittroff, Vorsitzende der Bezirksversammlung / Dr. Carola Brückner, Bezirksbürgermeisterin Spandau

Bild: BA Spandau

An dieses Datum wurde heute anlässlich des 83. Jahrestages der Novemberpogrome vom 9. bis 10. November 1938 in Spandau gedacht.

An der Gedenkstätte Lindenufer Ecke Sternbergpromenade trafen sich Vertreter der Jüdischen Gemeinde Berlins, Frau O’Daniel-Elmen, die Gedenkbeauftragte für jüdisches Leben in Spandau, die Stadträte des Landratsamtes und Bürgerinnen und Bürger.

Nach den Worten von Kantor Simon Zkorenblut, der Israelitischen Kultusgemeinde Berlin und einem Vortrag von Svenja Tietze von der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau zum Thema Erinnerungsarbeit, Bezirksbürgermeisterin Dr. Carola Brückner aus:

„Antisemitismus darf in dieser Gesellschaft, in der der Schutz der Menschenwürde an erster Stelle steht, keinen Platz eingeräumt werden. Das gilt für alle, die mit uns in diesem Land leben und leben wollen. Dafür stehen wir. Es ist das Wort unserer Verfassung: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Es ist die Pflicht aller Staatsgewalt, sie zu respektieren und zu schützen“.
Und wir werden es nicht verraten. Niemals.”

Gemeinsam mit Kirchenvertretern und Schülern wird öffentlich an das Leiden der Spandauer jüdischen Glaubens während der NS-Terrorherrschaft erinnert und ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit im Landkreis Spandau gesetzt.

Für den Inhalt der Gedenkveranstaltung war die Ev. Kirchenkreis Spandau übernommen.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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