Charlottenburg-Wilmersdorf

Gedenkstele für die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum wird eingeweiht

Gedenkstele für die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum wird eingeweiht


Gedenkkirche Maria Regina Martyrum.

Bild: BA Charlottenburg-Wilmersdorf, ML

Pressemitteilung vom 14.09.2021

Stellvertretend für die zehn neuen Stelen des Pfades der Erinnerung wird am Freitag, 17. September 2021, um 17.30 Uhr die Gedenkstele für die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum am Heckerdamm 232 eingeweiht.

Zwischen 1933 und 1945 wurden in der ehemaligen Hinrichtungsstätte im Strafgefängnis Plötzensee mehr als 2800 Menschen von den Nationalsozialisten ermordet, darunter viele Frauen und Männer aus dem Widerstand. Seit 1952 befindet sich am Hüttigpfad 16 eine Gedenkstätte. Das Projekt „Pfad der Erinnerung“ soll das Viertel, in dem nahezu jede Straße nach Frauen und Männer des Widerstands benannt ist, wieder stärker in den Fokus gerade auch von Berlin-Besuchern rücken.
Der vom Bezirk 2018 mit City Tax-Mitteln eingerichtete Gedenkweg verbindet die Gedenkstätte Plötzensee vor allem mit der evangelischen Gedenkkirche Plötzensee, der katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum und der evangelischen Sühne-Christi-Kirche. Auch weitere wichtige Bezugspunkte werden durch insgesamt zehn Gedenkstelen kenntlich gemacht.

Neben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann werden Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum), Pfarrerin Marion Gardei als Beauftragte für Erinnerungskultur (Landeskirche), Pfarrer Michael Maillard (Gedenkkirche Plötzensee), Sabine Sieg (Gedenkstätte Plötzensee), Projektleiterin Cornelia Ganz (Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart) sowie der Designer der Gedenkstelen, Albrecht Ecke (eckedesign Berlin), an der Veranstaltung teilnehmen. Im Anschluss an die Zeremonie gibt es Raum für Begegnung und Gespräch in der Gedenkkirche Plötzensee.

Um Anmeldung bis 14. September, 18 Uhr wird gebeten unter wirtschaftsfoerderung@charlottenburg-wilmersdorf.de.

Sollte bei der Zeremonie im Außenraum die Einhaltung des Mindestabstandes nicht möglich sein, werden alle Beteiligten gebeten, zumindest eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Für den Fall, dass es regnet und die anschließende Veranstaltung nach innen verlegt werden muss, ist für den Zutritt ein GGG-Nachweis (Getestet, geimpft oder genesen) erforderlich. Am Veranstaltungstag gelten die aktuellen Vorschriften zur Vermeidung von Corona.

Weitere Informationen zum Pfad der Erinnerung:
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/spazieren-und-wandern/artikel.1106253.php oder unter https://pfad-der-erinnerung.berlin/.

Im Auftrag
Brühl

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.
Mehr Informationen zum berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie auf www.charlottenburg-wilmersdorf.de.

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