Charlottenburg-Wilmersdorf

Gedenkort Duisburger Straße: Ausstellung vom 6. bis 9. November in der Duisburger Straße

Gedenkort Duisburger Straße: Ausstellung vom 6. bis 9. November in der Duisburger Straße


Das Haus in der Duisburger Straße 12.

Bild: H.-J. Hupka

Pressemitteilung vom 05.11.2021

Die Arbeitsgruppe Gedenken Duisburger Straße erinnert anlässlich der Pogromnacht am 9. November vor 83 Jahren mit einer Themen-Ausstellung an 59 deportierte und ermordete Bewohner*innen, für die voraussichtlich Ende 2021 in der Duisburger Straße entsprechend Stolpersteine verlegt werden. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann wird die Ausstellung am Sonntag, 7. November 2021, um 14 Uhr besuchen. Die Ausstellung findet vom 6. November bis 9. November 2021 entlang der Duisburger Straße in Wilmersdorf statt.

Auf Thementafeln, die an den Straßenbäumen befestigt werden, wird an die Bewohner*innen der Duisburger Straße erinnert, die von den Nazis aus ihren Häusern gezerrt, deportiert und in den Tod getrieben worden sind. Während des Ausstellungzeitraumes sind die Tafeln individuell begehbar und sollen einen gemeinsamen Gedenk-Rundgang ersetzen.
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Am 14. November 1941 wurde der 17-jährige Heinz Max Fröhlich aus der Duisburger Straße 12 mit seiner Mutter, drei Mitgliedern der Familie Sachs und weiteren rund tausend als jüdisch geführten Menschen vom Gleis 17 auf dem Bahnhof Grunewald nach Minsk deportiert und ermordet.
Die Erinnerung an die systematische Ausgrenzung und Verfolgung aller Menschen jüdischen Glaubens in der Duisburger Straße mag helfen, jetzt und für die Zukunft menschenverachtende Tendenzen in der Gesellschaft wahrzunehmen und ihnen frühzeitig zu begegnen.

Im Auftrag
Held

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.
Mehr Informationen zum berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie auf www.charlottenburg-wilmersdorf.de.

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