Neukölln

GALERIE IM SAALBAU – Gewinnerin: Im Rahmen des Neuköllner Kunstpreises 2021

GALERIE IM SAALBAU – Gewinnerin: Im Rahmen des Neuköllner Kunstpreises 2021

Pressemitteilung vom 12. Mai 2021

Arno Bojak, Elisa Duca, Elke Graalfs, Birgit Hölmer, Hyunho Park, Valerie Schmidt, Peter Strickmann, Evgenija Wassilew

Neukölln ist seit vielen Jahren Berlins kreatives Epizentrum. Die nationale und internationale Kunstszene schafft im Stadtteil eine Fülle künstlerischer Produktion, die mit dem Neukölln-Kunstpreis ausgezeichnet wird. Mehr als 170 Künstler, die in Neukölln leben oder arbeiten, haben sich auch in diesem Jahr wieder beworben. Acht von ihnen wurden von einer fünfköpfigen Expertenjury für den mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Kunstpreis nominiert.

Die Galerie in der Halle präsentiert die Arbeiten der Nominierten in einer Gruppenausstellung. Dies gibt den Besuchern einen authentischen Einblick in die komplexe Produktion und besondere Qualität der Werke von Neuköllner Künstlern, die hier täglich in unzähligen Ateliers, Apartments und Projekträumen entstehen.

Die Ausstellung wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, sobald es die Inzidenzsituation zulässt, und bis zum 27. Juni 2021 gezeigt. Sollte die Inzidenz dies zulassen, findet am Ende der Ausstellung im Hof ​​hinter der Galerie eine festliche Abschlussveranstaltung statt.

Aufgrund der Pandemie wurden die folgenden Preise erst am 10. Mai 2021 in einer kleinen internen Gruppe von der Stadträtin für Kultur Karin Korte vergeben:
1. Preis – 3.000 Euro: Hyunho Park, Zeitkristalle: Neun Räume, 2019
2. Preis – 2.000 Euro: Arno Bojak, Sommerloch, 2018
3. Preis – 1.000 Euro: Valerie Schmidt, Claus stolpert, Pressemitteilung 2018

Die Jury begründet ihre Auswahl wie folgt:
In seiner Videoinstallation „Time Crystals“ konstruiert Hyunho Park abstrakte Bildräume. Er betritt den jeweiligen Raum selbst und schafft mit Hilfe schwarzer Streifen komplexe, lineare Bildkompositionen. In seiner performativen, rhythmischen Aneignung des Raumes entstehen fortlaufende Raumlandschaften. Die Neun-Kanal-Installation folgt einem offenen Raster von Flachbildschirmen derselben Größe, das unendlich erweiterbar zu sein scheint. Mit seiner Arbeit überspannt Park mit überzeugender Leichtigkeit einen Bogen vom Konstruktivismus über die frühe Phase der Videokunst bis hin zu digitalen 3D-Landschaften.

“Sommerloch” von Arno Bojak zeigt eine alltägliche Situation mit rockigen Figuren. Ähnlich wie bei einem barocken Deckengemälde entsteht eine Dynamik, bei der die gesamte Bildkomposition in einem Wirbel absorbiert wird. Arno Bojak verwendet eine besonders komplexe Maltechnik, bei der er verschiedene Farbschichten überlagert, um das Motiv dann in feinen Umrissen darzustellen. Die Jury lobte sowohl seine technische Finesse als auch seine ironische Auseinandersetzung mit malerischen Traditionen.

Valerie Schmidts Fotoserie “Claus stolpert” ist eine Studie über das Fallen. Ihr Protagonist “fällt” durch die Stadt. In jedem Bild friert der Moment des Fallens ein, der manchmal wie ein Tanz oder ein skulpturaler erscheint. Die Jury war überzeugt von der Spannung zwischen Slapstick und Poesie sowie der Erfassung wiederholter existenzieller Misserfolge.

Es gibt auch einen Sonderpreis für die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH in Form eines Kaufs. Die Jury besteht aus:
Kathrin Becker (künstlerische Leiterin am Kindl-Zentrum für zeitgenössische Kunst), Dorothee Bienert (Leiterin der städtischen Galerien von Neukölln), Frederik Foert (Künstlerin), Lisa Premke (Künstlerin), Thorsten Schlenger (Kulturnetzwerk Neukölln eV). Die Jury (ohne Stimmrecht) wurde von Nora Zender gehalten.

Der Neukölln-Kunstpreis ist eine Kooperation des Kulturministeriums
Mit dem Kulturnetzwerk Neukölln eV wird dies ideal und finanziell
Ereignisformat durch die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH unterstützt.

Für Anfragen und Bilder wenden Sie sich bitte an:
Daniela.Nadwornicek@bezirksamt-neukoelln.de 030 902393788

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsabteilung für Kultur und Europa,
Ausstellungsfonds für kommunale Galerien und Fonds für die Ausstellungsvergütung für bildende Künstler

    .

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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