Treptow-Köpenick

Feststellungen bei Jugendschutzkontrollen des Ordnungsamtes an Bezirksvorrangstandorten

Feststellungen bei Jugendschutzkontrollen des Ordnungsamtes an Bezirksvorrangstandorten


Teaser zum Jugendschutzcheck

Bild: BA Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 03.11.2021

Im Zuge einer geplanten Vorrangkontrolle zum Jugendschutz hat das Ordnungsamt am Wochenende zahlreiche einschlägige Feststellungen getroffen. Geprüft wurden vor allem Fundorte, die aufgrund bisheriger Beobachtungen und Hinweise als Vorranglagen einzustufen sind.

In der Nähe des Allende-Centers konnten Servicekräfte zwei offenbar junge Leute beobachten, die dort Graffiti auf das Hallenbad sprühten. Der Fluchtversuch der Betroffenen wurde verhindert; die beiden Zwölfjährigen gaben an, sich der Rechtswidrigkeit ihrer Handlung nicht bewusst zu sein. Aufgrund der bestehenden Straftat wurde die örtliche Polizeidienststelle eingeschaltet. Die Minderjährigen konnten vor Ort einem Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Auf einer nahegelegenen Skaterbahn, für die das örtliche Straßen- und Grünflächenamt immer wieder eine starke Verschmutzung meldet, traf das Servicepersonal auf zwölf weitere Jugendliche. Eine anwesende Person versuchte zu fliehen, bei einer anschließenden Kontrolle wurden mehrere Feuerzeuge in seinem Besitz gefunden. Da diese nach eigener Aussage an einer Verkaufsstelle gestohlen worden waren, wurde auch hier die Polizei eingeschaltet. Darüber hinaus wurden die Jugendlichen in präventiven Gesprächen über die geltenden Regelungen informiert.

Eine Besichtigung des Landschaftsparks Adlershof, die im Zuge illegaler Partys und der damit verbundenen Lärm- und Umweltbelastung aufgefallen war, blieb ohne Befund. Auch der aus den gleichen Gründen beobachtete Bereich um den S-Bahnhof Grünau wurde an diesem Wochenende von zahlreichen Jugendlichen frequentiert. Laute Musik aus einem nahegelegenen Wald führte die Mitarbeiter zu einer Gruppe von rund 100 Feiernden. Nach Besichtigung des Geländes mit den herbeigerufenen Polizisten löste sich die Gruppe auf. Ein Elternteil oder Erziehungsberechtigter wurde über die offensichtliche Trunkenheit eines Minderjährigen informiert.

    .

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.