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Explosion in einer Moschee im Norden Afghanistans tötet 1

ISLAMABAD – Eine Explosion durchschlug am Freitag eine Moschee in der nördlichen Provinz Kunduz in Afghanistan, tötete mindestens einen Gläubigen und verletzte sieben weitere, sagte ein Taliban-Beamter.

Dutzende Menschen hätten sich in der Moschee im Bezirk Imam Sahib zum Freitagsgebet versammelt, als ein dort platzierter Sprengsatz hochging, sagte Obaidullah Abedi, der von den Taliban ernannte Sprecher des Polizeichefs von Kunduz.

Es gab keinen Anspruch auf Verantwortung für den Angriff und eine Untersuchung war im Gange. In letzter Zeit hat die regionale Tochtergesellschaft der Gruppe Islamischer Staat, bekannt als Islamischer Staat in der Provinz Khorasan, die Angriffe auf Moscheen und Minderheiten im ganzen Land verstärkt.

Der seit 2014 in Afghanistan operierende IS-Ableger gilt als größte Sicherheitsherausforderung für die neuen Taliban-Herrscher des Landes. Nach ihrer Machtergreifung im vergangenen August in Kabul und anderswo im Land haben die Taliban ein umfassendes Vorgehen gegen das IS-Hauptquartier im Osten Afghanistans eingeleitet.

Im vergangenen Monat wurden bei einem ähnlichen Angriff auf eine Moschee in der Hauptstadt Kabul mindestens fünf Menschen getötet und 22 verletzt. Im April fegte eine gewaltige Explosion während des Freitagsgebets durch die Khalifa-Aga-Gul-Jan-Moschee – ebenfalls in Kabul – und tötete mindestens zehn Menschen Menschen und verletzte bis zu 30 weitere.

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Quelle: ABC News

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